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Gundremmingen

28.06.2020

Pläne für Erweiterung des Kindergartens Gundremmingen stehen fest

Der Kindergarten in Gundremmingen: Im vorderen Bereich wird er in Richtung Westen und in Richtung Norden erweitert und damit Platz für eine zusätzliche Kindergarten- sowie eine Krippengruppe bieten.
Bild: Peter Wieser

Plus Im Gemeinderat Gundremmingen werden die Planungen für die Erweiterung des Kindergartens vorgestellt. Wie der Anbau einmal aussehen soll.

Der Gundremminger Gemeinderat hat nicht mehr im Kulturzentrum, sondern erstmals wieder im Rathaus getagt. Eine Sitzung im Sitzungszimmer sei eben angenehmer, meinte Bürgermeister Tobias Bühler ( CSU). Die Gestaltung sei zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber am mit zusätzlichen Tischen verlängerten Ratstisch ließen sich die notwendigen Abstände problemlos einhalten.

Die Planungen für die Erweiterung des Kindergartens sind sozusagen unter Dach und Fach. Martin Janik vom Münchner Planungsbüro Eap stellte diese noch einmal vor. Es sei ein spannendes Projekt. Da jetzt ein zweites Mal umgebaut werde, habe es konstruktiv aber einige Herausforderungen, sagte Janik. Hauptaufgabe sei gewesen, das Gebäude um einen Speisesaal mit vollwertiger Küche zu erweitern und dabei jeweils eine zusätzliche Kindergarten- sowie eine Krippengruppe zu integrieren. Neben einem rollstuhlgerechten WC ist auch ein Aufzug vorgesehen, um das Gebäude barrierefrei zu erschließen.

Erweiterung des Kindergartens kostet etwa 2,5 Millionen Euro

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Der Anbau, ein Mauerwerkbau mit Putzfassade, wird in Richtung des Rathauses und der Schulstraße erfolgen, der bisherige Hauptzugang wird sich künftig zentral und überdacht an der Nordseite befinden. Im Bereich des Umgangs ist eine Metallkonstruktion, eventuell auch mit Rankgewächsen, vorgesehen. Zur Gestaltung, auch hinsichtlich der Farbe, soll es noch Überlegungen geben: Metall könne sich im Sommer zu sehr aufheizen, Holz verfüge nicht über eine entsprechende Dauerhaftigkeit, jedoch solle alles einheitlich sein.

Die Kostenberechnung mit Gesamtbaukosten in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro lägen nicht „ganz unten“, aber auch nicht „ganz oben“, erklärte Janik. Das Konzept sei so aufgestellt, dass der Kindergartenbetrieb während des Umbaus aufrechterhalten werden könne.

Bis auf Christian Joas (GfG) stimmte der Gemeinderat der Planung zu. Er sah den Eingriff als zu massiv und hätte die Erweiterung lieber an der Südseite gesehen, um damit auch die Baukosten besser im Griff zu haben. Bürgermeister Bühler verwies auf die vorangegangenen Überlegungen und Beschlüsse.

Auch mit dem Team des Kindergartens habe man sich in zahlreichen Besprechungen planungstechnisch sehr viele Gedanken gemacht, betonte Bühler.

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