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Fußball-Landesliga

24.04.2019

Platz drei wäre das i-Tüpfelchen für Ichenhausen

Freuen durften sich die Ichenhauser schon oft in dieser Saison. Gibt’s heute den 17. Sieg?
Bild: Ernst Mayer

Der Landesligist SC Ichenhausen möchte allzu gerne den historisch besten Tabellenplatz einfahren. Ein paar Punkte fehlen noch. Gibt’s an diesem Mittwoch drei in Mering?

Dritter – das wär’s. Denn das waren die Fußballer des SC Ichenhausen noch nie in der Abschlusstabelle der Gruppe Südwest. Und je sehnlicher dieser Traum vom historisch besten Abschneiden einer SCI-Fußballmannschaft an Abteilungsleiter Henning Tatje nagt, desto drängender deklariert er Platz drei als Bonus-Saisonziel. Vier Punkte trennen die auf Platz vier liegenden Königsblauen derzeit vom unmittelbar vor ihnen platzierten VfR Neuburg. Um die Differenz in den verbleibenden sechs Begegnungen aufzuholen, müssen also Siege her. Am besten gleich an diesem Mittwoch, 24. April, im Nachholspiel beim abstiegsbedrohten SV Mering. Anpfiff ist um 18 Uhr.

Wie fit sind die Ichenhauser?

Wichtig im Streben nach Erfolg sind freilich auch die Fragen: Wie erstrebenswert ist die kurzfristige Option auf den dritten Platz im Abwägen mit der Gelegenheit, die Mannschaft schon jetzt, endlich ohne Abstiegssorgen, für die nachfolgende Saison einzuspielen? Wie risikofreudig ist Trainer Oliver Unsöld vor diesem Hintergrund beim Taktieren? Und, ganz aktuell: Wie fit sind die Ichenhauser nach dem intensiven und letztlich erfolglosen Auftritt bei Türkspor Augsburg am Karsamstag?

Positiv in diesem Zusammenhang ist auf jeden Fall, dass der frühere Profi nahezu ohne Verletzungssorgen planen kann. Das ist zum Teil Glück, es liegt aber auch am Können des Trainers und an wohldosierten Trainingseinheiten. Unsöld darf nach den Erfahrungen dieser Spielzeit auch selbstbewusst davon ausgehen, dass er eine Nummer 13 oder 14 jederzeit von der Bank auf den Platz bringen kann, ohne allzu großen Qualitätsverlust befürchten zu müssen.

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Personalsorgen in Mering

Mehr Zeit zum Verschnaufen bleibt auch den Meringer Fußballern nicht. Und Trainer Gerhard Kitzler plagen gewaltige Personalsorgen. Nicht weniger als zwölf Akteure stehen auf der Ausfall-Liste des MSV. Neben den verletzten Spielern Daniel Zweckbronner, Bajram Gocevic, Kenan Ersoy, Lukas Krebold, Simon Spicker, Moritz Neumann, Adrian Wolf und Nicolas Köpper fallen diesmal auch Fatih Cosar (Urlaub) sowie Dominik Danowski und Julius Drevs (privat verhindert) aus. Andreas Rucht sitzt noch eine Rot-Sperre ab. Mit einem Anflug von Galgenhumor bemerkt Kitzler: „Ich muss irgendwie zaubern. Aber wir werden schon eine Mannschaft auf den Platz bekommen. Vielleicht findet sich ja noch einer in der AH.“ Sicher ist, dass der Coach mit Dennis Berger einen A-Jugendlichen einsetzen wird.

Dennoch gibt sich der Meringer Trainer kämpferisch. „Das Spiel in Neuburg hat gezeigt, was die Truppe kann, wenn sie zusammenrückt – und das muss sie nun wieder tun“, sagt er. Kitzler geht davon aus, dass der Kampf gegen das Abrutschen auf einen Relegationsplatz bis zum letzten Spieltag der Runde ein heißer Tanz bleiben wird.

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