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Günzburg

19.02.2015

Polizei fahndet weiter nach "Geisterfahrer" von der B16

Ein Audi-Fahrer war als Geisterfahrer auf der B16 bei Günzburg unterwegs und verursachte einen spektakulären Unfall. Eine Woche später laufen die Ermittlungen noch.
Bild: Mario Obeser

Die Ermittlungen der Polizei im Fall des „Geisterfahrers“ auf der B16 bei Günzburg dauern weiter an. Ein Unbekannter hatte mit einem Audi einen filmreifen Unfall verursacht.

Noch immer hat die Polizei den Mann nicht gefunden, der auf der B16 einen total beschädigten Wagen zurückgelassen hatte.

Wie berichtet, hatte der Unbekannte mit einem silberfarbenen Audi einen filmreifen Unfall verursacht, als er auf der Bundesstraße über die Gegenfahrbahn auf eine Leitplanke fuhr und der Wagen dadurch 200 Meter weit über die Fahrbahn geschleudert wurde.

Nach dem Unfall kletterte der Mann auf den Lärmschutzwall hinter dem Euro-Rasthof und rannte in unbekannte Richtung davon. Die Unfallstelle, die der Unbekannte verlassen hatte, glich einem Schlachtfeld: Über die gesamten 200 Meter fanden die Ermittler Fahrzeugtrümmer und natürlich das total beschädigte Auto. Es musste abgeschleppt werden.

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Mit Wärmebildkamera nach dem Flüchtigen gesucht

Die Polizei schätzt den Schaden auf 20.000 Euro, weitere 1000 Euro Schaden entstanden an der Leitplanke. Die eintreffenden Polizeistreifen suchten gemeinsam mit den Feuerwehrleuten die Nahe Umgebung mit einer Wärmebildkamera ab, was ohne Erfolg blieb. Auch über den Einsatz eines Hubschraubers für die Suche wurde nachgedacht, wegen der schlechten Sichtverhältnisse war dies jedoch nicht möglich.

Wie das Polizeipräsidium Kempten mitteilt, ist der Fall noch immer nicht abgeschlossen. Der Halter des Wagens ist der Unbekannte jedenfalls nicht, berichtet die Polizei: Der Wagen war nämlich auf eine Frau zugelassen.

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