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Brandschutz

04.04.2017

Probleme in der Nacht

Arthur Wiedemann (vorne links) ist seit 25 Jahren aktives Mitglied bei der Werkfeuerwehr des BKH Günzburg. Ihn ehrten (von links) Kreisbrandrat Robert Spiller, der Vorstandsvorsitzende der Bezirkskliniken Schwaben, Thomas Düll, Kommandant Tobias Hupfauer und Regionalleiter Gerhard Kramer.
Bild: Helmut Werdich/Werkfeuerwehr

Die Werkfeuerwehr des Bezirkskrankenhauses verzeichnet einen großen Zuwachs bei den Aktiven. Warum die Mindestbesetzung dennoch reduziert werden soll

Die Werkfeuerwehr des Bezirkskrankenhauses (BKH) Günzburg wächst. Innerhalb eines Jahres stieg die Zahl der Aktiven von 24 auf 34. Darunter sind fünf Frauen, berichtete Kommandant Tobias Hupfauer bei der Dienstversammlung. Allerdings sieht er trotzdem Handlungsbedarf.

Besonders wichtig sind dem Kommandanten genügend Feuerwehrleute, die in unmittelbarer Nähe des BKH wohnen und atemschutztauglich sind, damit die Hilfsfristen eingehalten werden können. Schließlich muss die Werkfeuerwehr des Bezirkskrankenhauses tagsüber binnen fünf und nachts binnen zehn Minuten nach Alarmierung mit einer Gruppe von mindestens neun Kräften, darunter mindestens vier Atemschutzgeräte-Träger, ausrücken.

Nun plant die Werkfeuerwehr, nachts die Mindestbesetzung auf sechs Einsatzkräfte zu reduzieren. Zu dieser Zeit sind bei den freiwilligen Feuerwehren in der Umgebung die meisten Kräfte zu Hause und damit einsatzbereit. „Die beantragte Genehmigung der Regierung von Schwaben steht noch aus“, sagte Hupfauer.

Probleme in der Nacht

Im vergangenen Jahr hatte die BKH-Werkfeuerwehr 28 Einsätze, darunter sieben Brände und drei Personensuchen. Bei vielen Einsätzen wird die BKH-Werkfeuerwehr von der Stützpunktwehr Günzburg unterstützt. Hinzu kamen sechs Anforderungen als „Einsatzleiter vom Dienst“. Insgesamt sind in der Pforte laut Hupfauer 57 Alarme aufgelaufen, 38 davon wurden aber rechtzeitig als Fehlalarme gemeldet, sodass die Wehr nicht ausrücken musste. Hupfauer berichtete außerdem von 24 Übungen, davon 20 für die gesamte Wehr. Außerdem stellten die Aktiven einen Maibaum auf dem BKH-Gelände auf und beteiligten sich an gesellschaftlichen Anlässen im Bezirkskrankenhaus und in der Stadt.

Für die aus dem Jahr 1960 stammende Tragkraftspritze gab es Ersatz, neu sind unter anderem auch die Einsatzuniformen, eine Hochwasserschutzpumpe und ein PC-Programm, das die Wartung und Prüfung insbesondere der Gerätschaften einfacher machen soll. (zg)

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