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21.07.2010

Radweg wird nach Westen verlegt

Entlang der Staatsstraße 2024 von Unterknöringen nach Kleinbeuren soll bald ein neuer Radweg entstehen. Das hat am Dienstagabend die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses beschäftigt. Foto: Gertrud Adlassnig
Bild: Gertrud Adlassnig

Burgau An der Staatsstraße 2024 zwischen Unterknöringen und Kleinbeuren tut sich etwas. Vielleicht kommt er ja doch schon bald, und nicht so ganz nahe an der Fahrstraße wie lange Zeit vom Straßenbauamt gefordert: der vom Freistaat gebaute Radweg entlang der Staatsstraße. Am Dienstagabend wurde darüber im Burgauer Bau- und Umweltausschuss diskutiert. Entgegen früherer Planungen des Straßenbauamtes könnte der Radweg nun womöglich doch auf der Trasse eines Feldweges gebaut werden, eine Gewanne westlich, im Tal unterhalb der Fahrtrasse.

Dieser Vorschlag könnte nach Auffassung der anliegenden Gemeinden viele Probleme lösen. So etwa die komplizierte Querung der Autobahn, die bei einem nur wenige Meter neben der Fahrbahn verlaufenden Straßen begleitenden Radweg nötig würde.

Nach mehreren Beratungen im Bauausschuss und Einwendungen bei der Planungsbehörde, in denen die Vorzüge des alternativen Radwegs dargelegt wurden, hat das Straßenbauamt, respektive der Freistaat Bayern, die Trassenführung eine Gewanne vom Fahrweg entfernt, als Möglichkeit akzeptiert.

Die Vorteile liegen auf der Hand, wie im Ausschuss erörtert wurde: So etwa die reduzierten Planungsarbeiten, da die Trasse fast durchgängig vorhanden ist. Ebenso würde sich der nur in geringem Umfang notwendige Grunderwerb Kosten reduzierend auswirken. Auch die problemlose Nutzung durch die Landwirtschaft stelle einen Vorteil dar, hieß es. Bürgermeister Konrad Barm informierte die Räte über die Haltung der Gemeinde Kammeltal, die voll hinter der alternativen Trasse stehe und in ihrer nächsten Gemeinderatssitzung das Thema behandeln wolle.

Auch wenn, wie Ralf Stambusch noch einmal betonte, die Nutzung des gar nicht fernen Kammeltalradwegs die sinnvollste Lösung wäre, sind mit der nun vorgestellten Alternative offenbar alle Beteiligten zufrieden. Bürgermeister Konrad Barm hofft, dass damit auch die Basis für einen zügigeren Ausbau der Staatsstraße 2024 geschaffen ist.

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