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05.07.2018

Radwege sollen noch reizvoller werden

Die Radwege in Bibertal sollen noch attraktiver werden. Die Gemeinde kann dafür mit Zuschüssen rechnen.
Bild: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Gemeinde Bibertal erhält Zuschüsse aus dem Leader-Projekt. Unter anderem ist eine Brotzeitinsel im Gespräch.

Die Gemeinde Bibertal mit ihren landschaftlich reizvollen Radwegen ist auf jeden Fall dabei, wenn es darum geht, deren Attraktivität zu erhöhen. Noch dazu, wenn ein satter Zuschuss aus dem Leader-Projekt Donau-Täler winkt. Quasi zum halben Preis können an der alten Linde in Kissendorf, an der Landkreisgrenze nach Raunertshofen oder gegenüber am Ortsende von Kissendorf Sitzbänke und Brotzeitinseln gebaut werden, auch Fahrradständer und Überdachungen können gewählt werden.

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Bürgermeister Oliver Preußner wird zusammen mit Verkehrsreferent Martin Scheer die Planung und Auswahl von geeigneten Plätzen an den Radwegen übernehmen. Mit dem Zuschuss verpflichtet sich die Gemeinde die gewählte Ausstattung für fünf Jahre instand zu halten. Für eine Brotzeitinsel mit einem Tisch und vier Bänken würde Bibertal 1175 Euro bezahlen. Nicht für Radfahrer, sondern für Wahlhelfer bei der Landtagswahl ist das Erfrischungsgeld vorgesehen. Es beträgt 40 Euro, sollte zusätzlich der Volksentscheid über die Amtszeit des Ministerpräsidenten stattfinden 45 Euro.

Ganz entspannt präsentierte Kämmerer Joachim Winkler den Sachstand zu den Straßenausbaubeiträgen. Gemäß der neuen Gesetzeslage ist alles, was vor dem 1. Januar 2018 festgesetzt wurde, von den Anwohnern zu bezahlen. „Das ist nun für die Anlieger des St.-Urban-Wegs in Silheim eine gute und eine schlechte Nachricht. Schlecht ist, dass sie die bereits 2016 geleistete Vorauszahlung tatsächlich bezahlen müssen, gut ist, dass sie die zweite, noch nicht abgerechnete Hälfte nicht bezahlen müssen. Für die Gemeindekasse hat es keine Auswirkungen, das noch ausstehende Geld übernimmt der Freistaat.“ Bürgermeister Oliver Preußner betonte: „Wir handeln wie bisher, so wie es der Gesetzeslage entspricht.“

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Neubaugebiet „Rotleite“ in Kissendorf verschlingt viel Geld

Eine erfreuliche Entwicklung schilderte Kämmerer Winkler beim Blick auf die tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben der Kommune im Vergleich zu den geplanten Zahlen im Haushalt. Ein Verwaltungshaushalt mit 8,8 Millionen Euro Einnahmen und Ausgaben und ein Vermögenshaushalt mit fünf Millionen Euro Einnahmen und Ausgaben wollen ohne Kreditaufnahme geschultert sein. Und die Zahlen des ersten Halbjahres sprechen dafür, dass der Plan aufgeht. So sind schon 529000 Euro der geplanten 950000 Euro Gewerbesteuer im Säckel. Die größten Einzelausgaben waren heuer 230000 Euro für Grundstücke im Neubaugebiet „Rotleite“ in Kissendorf. Die Erschließung kostete bisher 260000 Euro, 905000 Euro könnten es heuer noch werden. Ebenfalls im zweiten Halbjahr sollen 650000 Euro für den Parkplatz an der Schule in Kissendorf ausgegeben werden. Unter eine Million ist der Schuldenstand der Gemeinde jetzt zum 30. Juni gesunken.

Der Fachmann ist gefragt

Wie viele andere Landkreiskommunen auch wird Bibertal dem Konzept eines gemeinsamen Datenschutzbeauftragten beim Landratsamt in Günzburg für alle Kommunen folgen. „Hier ist ein absoluter Fachmann gefragt“, urteilte Preußner. Die Verteilung der Kosten erfolgt anhand der amtlichen Einwohnerzahlen. Mehr Geld gibt es künftig für Bibertaler Vereine, die um einen Zuschuss der Gemeinde bitten. Anstatt fünf Prozent der Investitionssumme sind ab sofort zehn Prozent der Richtwert. Bürgermeister Oliver Preußner betonte mit Zustimmung der Räte, dass Bibertal ganz bewusst keine formalen Zuschussrichtlinien hat, sondern auf Einzelfallentscheidungen setze. Der Gemeinderat würde es begrüßen, wenn die Vereine schon vor der Maßnahme den Zuschussantrag stellen. Das hatten der Musikverein Kissendorf, der 400 Euro für seinen neuen Kofferanhänger mit Logo bekommt, und der VfL Bühl, der sich über rund 470 Euro für das Material der Anbau-Überdachung freuen darf, zwar nicht gemacht, doch den zehnprozentigen Zuschuss gab es trotzdem.

Und wer wissen möchte, wie die Bauarbeiten an der Kreuzung in Kissendorf terminiert sind, wird auf der Homepage der Gemeinde unter dem Reiter Meldungen und Berichte fündig. Die Vollsperrung, so Bürgermeister Preußner, ist für die Woche vom 16. bis 20. Juli vorgesehen.

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