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Krumbach

16.06.2018

Raiffeisenbank für die Zukunft gerüstet

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2 Bilder
Die Krumbacher Raiffeisenbank in der Luitpold-Straße.
Bild: Svenja Faist

Nach Ansicht des Vorstands belegen die Zahlen der Raiffeisenbank Schwaben Mitte, dass die Fusion wichtig und richtig war.

Aktueller geht es nicht: Vorstandsvorsitzender Helmut Graf verglich bei der ersten Vertreterversammlung der 2017 fusionierten Raiffeisenbanken Iller-Roth-Günz und Krumbach die derzeitige Situation des zur Raiffeisenbank Schwaben Mitte umbenannten Geldinstituts mit dem deutschen Fußballteam, das zum gleichen Zeitpunkt bei der Weltmeisterschaft in Moskau auftritt. Der Bankchef: „Wir wollen gleichfalls schnell, flexibel und gut aufgestellt sein und mit einer konzentrierten Offensive die Nummer eins in der Region bleiben.“

Mit über 25 000 Mitgliedern bezeichnet sie sich als größte Personenvereinigung im west- und mittelschwäbischen Bereich, deren Einzugsgebiete von Bellenberg bis Altenstadt an der Iller, Erkheim und Babenhausen im Unterallgäu und Krumbach mit Ziemetshausen reichen. Die Fusion war für Graf vor den am Mittwochabend im Stadtsaal tagenden 172 von insgesamt 262 Vertretern „wichtig und richtig“ und habe sich wie die positiven Zahlen beweisen gelohnt. Die Bilanzsumme hat sich um 4,4 Prozent auf 1,29 Milliarden Euro erhöht und auf etwa gleicher Höhe liegt das Plus bei den verwalteten Vermögenswerten mit knapp 1,8 Milliarden Euro. Die Kreditsumme steigerte sich um 5,7 Prozent auf 884 Millionen Euro. Sehen lassen kann sich auch der Bilanzgewinn mit 1,9 Millionen Euro, von dem 450 000 Euro als vierprozentige Dividende an die Mitglieder ausbezahlt werden.

Aufsichtsratsvorsitzender Alois Renz (Bellenberg) war es dann, der sich über den gestiegenen Warenumsatz auf 70 Millionen Euro freute, während die beiden Vorstände Uwe Köhler („Die rasante Steigerung von Online-Banking und Bezahlen mit Handy erfordert intern hohe Investitionen“) und Franz Josef Mayer („Unsere Ertragslage ist leicht gefallen und wird die nächsten Jahre weiter sinken“) Einblick in die nahe Zukunft gaben und auf steigende Kosten verwiesen. Renz ist sich jedoch sicher: „Wir sind gut aufgestellt und werden die Herausforderungen meistern.“ Ihm pflichtete Krumbachs Bürgermeister Hubert Fischer nach einem kurzen Blick in die Bilanzzahlen bei: „Hut ab vor dieser tollen Leistung. Da hat auch die Stadt Grund zur Freude.“

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Spannend wurde es dann noch einmal bei der Wahl neuer Mitglieder in den Aufsichtsrat. Aktuell umfasst dieses Gremium 20 Personen und wird bis zum Jahre 2020 auf zwölf abgebaut. In früheren Versammlungen hatten sich die Vertreter auf eine Marschroute geeinigt. Danach scheiden heuer zwei Aufsichtsräte aus und zwar altersbedingt Leonhard Kirchensteiner (Westerheim) und Hilda Frommeld (Altenstadt). Vier Gremiumsmitglieder standen zur Wiederwahl an und waren dazu bereit. Neu kandidierte jedoch zusätzlich Gabriele Rogg (Günz) mit der Begründung, es sollte im Aufsichtsrat auch künftig ein „weibliches Wesen“ vertreten sein. Die 172 anwesenden Vertreter waren jedoch anderer Meinung: Die bisherigen Aufsichtsräte Jürgen Braunmiller (Attenhausen/Unterallgäu), Manfred Hebel (Westerheim), Thomas Roth (Illerberg) und Richard Stegmaier (Erkheim) dürfen ihren Stuhl weiter nutzen. Vorgesehen ist, dass dieses Gremium an 2019 durch zwei und 2020 durch vier Mitglieder verkleinert wird, die altersbedingt ohnedies ausscheiden werden.

Abschließend überreichte Revisor Peter Hitzelberger vom Genossenschaftsverband Bayern die Silberne Ehrennadel des Raiffeisenverbandes an Helmut Scholz (Niederraunau). Er wirkt seit 25 Jahren im Aufsichtsrat, zuerst in der damals noch selbstständigen Bank Niederraunau als Vorsitzender und nach der Fusion in Krumbach als Mitglied. Urkunden und Geschenke erhielten zudem Leonhard Kirchensteiner und Hilda Frommeld (sie hatte sich entschuldigt), für ihre lobenswerte Aktivität im gleichen Zeitraum.

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