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Reitsport
04.06.2021

Max Weishaupt hat den Titel im Blick

Im Frühjahr 2021 in bestechender Form unterwegs: Max Weishaupt (Jettingen), hier auf Nexus beim Turnier in Illertissen.
Foto: Johannes Wallner

Springreiter Max Weishaupt aus Jettingen startet bei der Deutschen Meisterschaft. Zum Auftakt läuft's gut. Sein Bruder Philipp Weishaupt ist in der Schweiz aktiv.

Zwölf Jahre nach seinem Bruder Philipp möchte Max Weishaupt in Balve deutscher Meister im Springreiten werden. Der Jettinger geht durchaus chancenreich ins Titelrennen. Seine Form passte im Frühjahr 2021 immer. Bei Zwei-Sterne-Springprüfungen im Rahmen der Pferd International in München belegte Weishaupt zuletzt auf Nexus die Plätze eins und zwei.

Auf Omerta Incipit fehlerfrei unterwegs

Und auch in Balve ging es richtig gut los für den 30-Jährigen: Auf Omerta Incipit erreichte er in der ersten Meisterschaftswertung, einem Vier-Sterne-Springen mit Hindernishöhen bis 1,55 Meter, den vierten Platz. Weishaupt und die zehnjährige Bayern-Stute blieben in beiden Umläufen strafpunktfrei. Das gelang nur fünf weiteren Paaren im 40er-Teilnehmerfeld. Es siegte Topfavorit Marcus Ehning auf Priam du Roset. Das Finale um die deutsche Meisterschaft beginnt an diesem 5. Juni um 15 Uhr.

Viele Männer, eine Frau

Konkurrenz für Max Weishaupt kommt unter anderem aus einer bei Titelkämpfen unerwarteten Richtung. Die amtierende Weltmeisterin Simone Blum (Zolling) startet in Balve im Rahmen der Männer-Konkurrenz. Sie tut dies zum zweiten Mal; bei ihrer Premiere 2017 düpierte sie die gesamte Männerschar und holte den Titel. Ebenfalls Ambitionen nachgesagt werden Michael Jung (Horb), Vielseitigkeits-Olympiasieger 2012 und 2016.

Erstmals seit langer Zeit sind in Balve Zuschauer in nennenswerter Zahl zugelassen. Bis zu 1000 Reitsportfreunde dürfen – unter den in Zeiten der Pandemie vorgegebenen Auflagen, versteht sich – dabei sein.

Philipp Weishaupt startet für Deutschland

Einige der besten deutschen Profis fehlen aufgrund internationaler Verpflichtungen bei den Reitertagen im Sauerland. Unter anderem trifft das auf Philipp Weishaupt zu: Der deutsche Meister von 2009 (in Balve) und 2020 (in Riesenbeck) startet beim Auftaktspringen der Nationenpreis-Serie in St. Gallen (Schweiz). Der derzeit 60. der Weltrangliste tritt dort zusammen mit Christian Kukuk, Maurice Tebbel und André Thieme für die deutsche Mannschaft an.

Aufgrund der internationalen Pandemie-Beschränkungen reitet jedes der zehn in der Europa-Division 1 vertretenen Länder heuer nur drei Qualifikationen. Deutschland wird nach St. Gallen noch in Sopot (Polen) und Rotterdam (Niederlande) dabei sein. Das Finalturnier wird Anfang Oktober in Barcelona (Spanien) ausgetragen. (ica)

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