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Respekt für diese Günzburger Schülerinnen

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Kommentar Von Till Hofmann
06.02.2019

Das steht am Freitag zwar nicht auf dem Stundenplan. Aber in Günzburg demonstrieren Schüler für einen besseren Klimaschutz. Warum das bemerkenswert ist.  

Eine Demo in der 20000-Einwohner-Stadt Günzburg, die auf ein globales Problem aufmerksam machen soll? Was bringt das? Haben wir nicht andere Sorgen? Und warum organisieren das Schüler, die in dieser Zeit besser am Unterricht hätten teilnehmen und etwas fürs Leben lernen sollen?

Mit Kritik ist man leicht zur Hand. Und es mag den einen oder anderen jungen Menschen geben, der diese Gelegenheit auch gerne als Vorwand nutzt, an dem Tag nicht zur Schule zu gehen.

Die Oberbedenkenträger sollten sich aber einkriegen und stattdessen den Schülerinnen und Schülern, die eine Kundgebung auf die Beine stellen, Respekt zollen und zu ihrem Mut gratulieren. Es ist für 16- und 17-Jährige sicher nicht einfach (für Erwachsene übrigens auch nicht), von der Überlegung, dass es doch gut wäre, da mitzumachen, ins Handeln zu kommen.

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Die Organisatoren haben eine Menge gelernt

Die Initiatorinnen haben innerhalb von Tagen ein Netzwerk aufgebaut, mit dem Ziel, die Menschen zu mobilisieren; sie haben Plakate und Flyer entworfen und sich durchgefragt, wo man eine Demonstration anmelden muss (davor wussten sie noch gar nicht, dass man so etwas muss).

Schauen wir mal, ob die Schulleitungen auch den Mut haben, trotz des eindeutigen Verstoßes von einer Sanktion abzusehen.

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