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Interview

19.06.2019

Robert Mayer sieht beim SC Ichenhausen viel Potenzial

Zurück beim SC Ichenhausen: Robert Mayer trainiert nun das Bezirksoberliga-Team.
Bild: Michael Pröbstle

Was der neue Coach mit dem Handball-Bezirksoberligisten erreichen will.

Neue Saison, neuer Trainer. Robert Mayer, Sie haben das Zepter beim Handball-Bezirksoberligisten SC Ichenhausen übernommen. Was haben Sie sich mit dem Team vorgenommen?

Der SCI will und soll erfolgreich sein. Hier schlummert noch einiges. Die alte Begeisterung kann wieder entfacht werden. Man muss halt an den richtigen Stellschrauben drehen. Allerdings handelt es sich hierbei um einen Prozess; im Hauruck-Verfahren geht nichts. Es ist also Geduld gefragt.

Welche Beweggründe waren ausschlaggebend für Ihren Wechsel nach Ichenhausen? Immerhin waren sie ja einige Jahre beim VfL Günzburg.

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Ich habe jahrelang aktiv beim SCI gespielt. Wir haben damals eine super kameradschaftliche und familiäre Atmosphäre vorgefunden und eine tolle Zeit erlebt. Einige meiner alten Weggefährten sind auch heute noch dabei oder wieder am Start. Auch der Trainer der vergangenen Saison, Tobias Steck, bleibt dem Verein als sportlicher Leiter erhalten.

Was haben Sie sich vorgenommen?

Wir wollen und werden gemeinsam den Handball in Ichenhausen wieder interessanter machen. Schon jetzt gehen viele Dinge in die richtige Richtung. Die Verantwortlichen sind sich alle sehr bewusst, dass der richtige Weg nur lauten kann: Jugend fördern, Integration schaffen, sportliche Ziele fördern und gemeinsam auch wieder Spaß an der Sache haben. Dazu haben die Königsblauen auch das Umfeld und sind alle motiviert, dies umzusetzen.

Was kann die Männer-Mannschaft erreichen?

Ich sehe viel Potenzial in der Mannschaft. Sie hat jahrelang im oberen Drittel der Bezirksoberliga gespielt und ich kann mich auch noch gut an die Derbys mit dem VfL Günzburg erinnern. Ichenhausen verfügt über genügend erfahrene Spieler und der Kader bleibt größtenteils zusammen.

Was heißt das konkret?

Torhüter Andreas Biller hat sich seinem Heimatverein Lauingen wieder angeschlossen, das schmerzt. Er ist der einzige Abgang. Mit Tobias Pröbstle kehrt aus der Günzburger A -Jugend ein junges Talent nach Ichenhausen zurück. Der Rest der Mannschaft bleibt und hat versichert, für die kommende Saison voll mitziehen zu wollen.

Diese Woche startet die Vorbereitung. Was heißt das für die Spieler unter Trainer Mayer?

Es bedeutet, dass wir viel Zeit miteinander verbringen werden. Viele Einheiten finden im Ausdauerbereich statt und das Pensum wird deutlich erhöht. Wenn wir im August keine Halle haben werden, überbrücken wir die Zeit mit Mountainbike fahren und mehreren Box-Einheiten.

Was sind die sportlichen und persönlichen Ziele für die kommende Runde in der Bezirksoberliga?

Mein Ziel ist ganz klar, die Königsblauen wieder im oberen Drittel der Bezirksoberliga zu etablieren. Mein persönliches Ziel ist, allen zu vermitteln, dass mit mehr Einsatz und Leidenschaft jeder Einzelne nochmals einen Schritt nach vorne machen kann und wir gemeinsam wieder ein Interesse für Handball in Ichenhausen entwickeln können. Ein weiteres Ziel wird sein, den einen oder anderen auswärtigen Spieler nach Ichenhausen zu bekommen, um den Fortbestand der Handball-Abteilung für die nächsten Jahre zu gewährleisten. (zg)

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