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25.11.2017

Rodungen für Gaskraftwerk

Fläche von sechs Hektar betroffen

Die Gaskraftwerk Leip-heim GmbH & Co. KG hat Rodungsarbeiten auf dem geplanten Kraftwerksgelände des Areal Pro in Auftrag gegeben. Sie erstrecken sich auf eine Gesamtfläche von gut sechs Hektar. Die Arbeiten werden von einer Fremdfirma ab dem 27. November durchgeführt und wohl drei Wochen dauern, heißt es in der Mitteilung. Rodungen dürfen aus artenschutzrechtlichen Gründen nur von November bis Februar durchgeführt werden. Aufgrund des gesetzlich vorgegebenen Zeitplans für Errichtung und Inbetriebnahme des Gaskraftwerks, spätestens bis September 2021, wurde entschieden, die Arbeiten nun durchzuführen.

Die Rodung sei dem Realisierungszeitplan für das Gaskraftwerk-Projekt geschuldet und solle die Entscheidung zur tatsächlichen Umsetzung nicht vorwegnehmen. Die Rodungserlaubnis sei mit den Behörden abgestimmt und von ihnen genehmigt. Als Ausgleichsmaßnahmen wurden zwei Ersatzaufforstungen mit in der Summe mehr als neun Hektar durchgeführt. Darüber hinaus sind Aufwertungen des zu erhaltenden Waldmantels durch natur- und artenschutzverbessernde Maßnahmen vorgesehen.

Als Beispiele werden in der Mitteilung das Aufhängen von Vogelbrut- und Fledermauskästen, das Nachpflanzen von Stieleichen und der Einbau von Wurzelstöcken genannt. Im Vorfeld der Rodung fand demnach eine naturschutzfachliche Begehung statt, um sicherzustellen, dass keine Gefährdung der Tier- und Vogelwelt besteht. Im Ergebnis wurden durch Fachfirmen 60 Nist- und 20 Fledermauskästen als Ausweichquartiere angebracht. (zg)

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