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Gemeinderat

15.11.2017

Röfingen hat jetzt ein Salzsilo

In der Sitzung ging es auch um einen verschmutzten Weg und eine Kanone

Die Gemeinde Röfingen hat von der Stadt Burgau ein gebrauchtes Salzsilo erworben, inzwischen wurde es auf dem Kläranlagengelände aufgestellt. Bürgermeister Hans Brendle (UWRR) informierte in der Sitzung des Gemeinderats über die Maßnahmen, unter anderem den Einbau einer Bodenplatte, das Überholen und Verzinken des Rahmens wie auch das Aufstellen am neuen Standort. Die Salzlieferung sei schon eingetroffen.

Die Kosten betragen gut 15000 Euro, im Vergleich zum Kauf eines neuen Silos habe sich die Gemeinde etwa 10 000 Euro gespart. Das sahen auch die Gemeinderatsmitglieder so: Dies sei die beste Lösung gewesen und das Silo befinde sich an einem optimalen Platz. Im selben Zug informierte Brendle über die erledigten Ausbesserungsarbeiten bei verschiedenen Ortsstraßen in Röfingen und im Ortsteil Roßhaupten. Weiter wurden beim Kindergarten in Roßhaupten mit dem Abbau der Hütte, dem Verräumen des Sandkastens und dem Fällen von Bäumen im Garten erste Vorarbeiten für den Anbau durchgeführt.

Dem Antrag zur Schließung des Fußwegs zwischen dem Hohlweg und dem Birkenweg wurde nicht stattgegeben. Gemeinderatsmitglied Karlheinz Vogg ( CSU/FW) erinnerte an einen bereits in der Vergangenheit gefassten Beschluss, nachdem umliegende Bürger schon zum damaligen Zeitpunkt den Weg offen halten wollten. Erneute Rückfragen hätten ergeben, dass der Wunsch nach wie vor bestehe, so Bürgermeister Brendle. Dem Antrag zur Installation eines Verkehrsspiegels gegenüber einer privaten Grundstückszufahrt an der Oberen Straße wurde zugestimmt. Jedoch müsse dies, wie bereits in mehreren anderen Fällen ebenfalls, auf eigene Kosten und nach den üblichen Modalitäten geschehen. Einmal mehr ging es um den Feldweg, an der Herrgottsruhkapelle vorbei, nach Haldenwang: Trotz eines Verbotsschilds sei dieser erneut von einem Lastwagen befahren worden. Auch das Pflügen eines Ackers durch einen Landwirt habe deutliche Spuren hinterlassen. Nirgendwo sehe es so aus, wie an dieser Stelle, beklagte sich Benno Schmid (UWRR). Beim nächsten Mal sollte man Strafanzeige stellen, eigentlich handle es sich um Fahrerflucht. Jetzt soll geprüft werden, ob der Weg an den betreffenden Stellen auf Kosten der Verursacher instandgesetzt wird. Anton Bachmayer (CSU/FW) bemerkte, dass nach wie vor viele Lastwagen auf dem Weg in Richtung Lauingen nicht die Umgehung, sondern den Weg durch Röfingen und über die alte Verbindung über Haldenwang nutzten. Der Vorschlag des Bürgermeisters, die Straße auf ein maximal zulässiges Gesamtgewicht von siebeneinhalb Tonnen, ausgenommen für Anlieger, zu beschränken, wurde einstimmig befürwortet.

Am Volkstrauertag wird die Salutkanone der Gemeinde wieder zum Einsatz kommen. Böllerschützen und Mitglieder des Schützenvereins Roßhaupten hätten sich um sie verdient gemacht, betonte Brendle. Inzwischen sei sie restauriert, Schützen gebe es ebenfalls wieder. Die Kosten in Höhe von knapp 1400 Euro für den Erhalt der Rarität übernimmt die Gemeinde.

Gemeinderätin Waltraud Huttner (UWRR) erkundigte sich, warum der Baumbestand an der Schönstatt-Kapelle derart ausgelichtet wurde. Mehrmals sei sie angesprochen worden. Es handle sich um mit dem Förster überprüfte und abgestimmte Teilbereiche, auf denen entsprechende Bäume zu entfernen seien, so Bürgermeister Brendle. Anschließend sollen diese neu bepflanzt werden. Im Moment sehe es vielleicht schlimm aus, im Frühjahr werde es sicher anders sein, meinte Johannes Nerdinger (UWRR).

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