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Wettenhausen

25.12.2020

Rückblick: Ein Juwel wird endlich aufpoliert

Das Kloster Wettenhausen ist seit 1000 Jahren ein geistliches Zentrum das bis ins 19. Jahrhundert von Augustinerchorherren und ab 1865 von Dominikanerinnen geprägt worden ist. Im Juni fiel der Startschuss für die ersten Bau- und Sanierungsarbeiten, insgesamt sind nicht weniger als 35 Millionen Euro für die umfangreichen Maßnahmen veranschlagt.
Bild: Bernhard Weizenegger

Plus Sanierung im Kloster Wettenhausen beginnt. Insgesamt sind 35 Millionen Euro für die Maßnahmen veranschlagt.

In seiner langen Geschichte hat das Kloster Wettenhausen deutlich bessere Tage erlebt. Außen wie innen hat der Zahn der Zeit an dem architektonischen Juwel genagt. Nun endlich kann der imposante Bau aufpoliert werden. Im Juni fiel der Startschuss für die ersten Bau- und Sanierungsarbeiten, insgesamt sind nicht weniger als 35 Millionen Euro für die umfangreichen Maßnahmen veranschlagt.

In einem ersten Schritt wurden die Bauarbeiten für die Prälatur des Klosters genehmigt. Für etwa 1,3 Millionen werden zunächst die Klosterpforte und die Halle im Erdgeschoss umgestaltet. Gleiches gilt für das Haupttreppenhaus bis zum dritten Stock. An der Nordseite der Klosteranlage wird ein Außenaufzug angebracht, der bis zum künftigen Klostermuseum führt, in dem die rund 1000-jährige Geschichte des Klosters veranschaulicht wird.

Baukosten für das Kloster Wettenhausen betragen etwa 35 Millionen Euro

Bei der Präsentation der Pläne erklärte Landrat Hans Reichhart, er hoffe, dass 2021 auch mit den Bauarbeiten im Klausurbereich begonnen werden könne. Bis das Kloster Wettenhausen restlos saniert und umgebaut ist, wird noch einiges Wasser die Kammel hinunterfließen. Der Landrat: „Ein so großes Projekt kann man nicht auf einen Schlag umsetzen“. Schließlich sind die Baukosten mit rund 35 Millionen veranschlagt.

Als Staatssekretär Klaus Holetschek aus dem bayerischen Bauministerium den Startschuss gab, war die Erleichterung bei der Priorin des Klosters, Schwester Amanda, groß: „Wir freuen uns sehr.“

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