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Bezirksliga Nord

25.04.2019

SC Bubesheim ist gegen Gersthofen unter Druck

Michael Panknin ist Spielertrainer beim FC Ehekirchen.
Bild: Xaver Habermeier

Tabellenführer FC Ehekirchen lauert auf einen Ausrutscher der zweitplatzierten Bubesheimer. Dafür fährt der FCE sogar nach Gersthofen, um den Gegner anzufeuern.

Wenn der SC Bubesheim am heutigen Freitagabend ab 20 Uhr in der Abendstein-Arena in Gersthofen antritt, dann wird er sich einer „ungewohnten“ Fangemeinde der Gersthofer gegenüber sehen. Der FC Ehekirchen, aktuell Tabellenführer der Bezirksliga Nord, feuert den TSV im Spiel gegen die Konkurrenten um die Meisterschaft an: „Wir werden mit der nahezu kompletten Mannschaft nach Gersthofen fahren“, verrät FCE-Trainer Michael Panknin.

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Warum der FC Ehekirchen und sein Spielertrainer in diesen 90 Minuten regelrecht zu Gersthofener Anhängern mutieren, ist schnell erklärt: Sollten die Hausherren den Tabellenzweiten aus Bubesheim besiegen, wäre der Aufstieg des FCE in die Landesliga bereits vorzeitig besiegelt. In diesem Fall hätte Bubes-heim bei noch drei ausstehenden Begegnungen weiterhin neun Punkte Rückstand auf die Panknin-Truppe, die zudem den besseren direkten Vergleich (4:0, 1:2) aufweist.

Ehekirchens Trainer Panknin geht von Bubesheimer Sieg aus

Panknin tritt die rund 30-minütige Fahrt zu diesem Flutlicht-Match allerdings ohne allzu große Hoffnungen an. „Natürlich ist es für jeden Gegner immer schwer, in Gersthofen zu spielen. Da ich jedoch eher ein Pessimist bin, gehe ich davon aus, dass wir das Thema Aufstieg am Sonntag in Holzkirchen selber regeln müssen“, so der Coach.

Dass Ehekirchen schon am 27. Spieltag die Möglichkeit hat, die Meisterschaft in der Bezirksliga Nord einzufahren, kommt für Michael Panknin überraschend: „Speziell nach unserer 1:2-Heimniederlage gegen Bubesheim, die auch verdient war, bin ich davon ausgegangen, dass es bis zum Saisonende ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen gibt. Ich hatte daher auch überhaupt nicht damit gerechnet, dass unser Hauptkonkurrent derart ins Straucheln gerät und immer wieder Punkte liegenlässt.“ (oli)

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