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11.10.2019

„Sackgasse“ als Lagerplatz?

Ärger in Haldenwang

Wird die sogenannte „Sackgasse“, die frühere Anbindung nach Konzenberg zwischen dem Kreisverkehr und dem Ortseingang von Haldenwang, immer mehr als Umschlagplatz genutzt? Das hatte Gemeinderatsmitglied Dieter Reithenauer in der Sitzung des Haldenwanger Gemeinderats am Mittwoch moniert. Dort würden Pflastersteine abgestellt und ein Baustoffhändler lagere inzwischen sogar schon Paletten zwischen und hole sie, warum auch immer, zwei Tage später wieder ab. Reithenauer regte an, ob man dies nicht mit einem Durchfahrtsverbot unterbinden könne. Zudem sei an einer Stelle das Bankett bereits tief abgefahren und sollte in jedem Fall instandgesetzt werden. Nun soll geklärt werden, ob die Straße künftig komplett gesperrt werden könne.

In der Verwaltung war zudem ein Antrag eingegangen, die Brunnengasse im Ortsteil Konzenberg auf ein zulässiges Gesamtgewicht von maximal dreieinhalb Tonnen zu beschränken. Eine Veranlassung dazu sah man dazu jedoch nicht. Wer würde das kontrollieren? Wenn es notwendig sei, dann müsse man durchfahren können, bemerkte Bürgermeister Georg Holzinger. Ähnlich sah es beim Feldweg vom Greifvogelpark am Waldfestplatz vorbei zur Brunnengasse aus: Hier wurde gewünscht, die Höchstgeschwindigkeit auf maximal 20 Kilometer in der Stunde zu begrenzen. Holzinger brachte den Vorschlag, mit dem Aufziehen von Feinkies ohne Sand, wie bei verschiedenen anderen Feldwegen auch, Staubbelästigungen zu vermeiden. Gegen ein Parkverbot in der Rieblinger Straße sprachen sich die Räte ebenfalls aus. Hier soll ein persönliches Gespräch mit einem der Anlieger eine Lösung für die derzeitige Parksituation bringen.

Derzeit werden in der Gemeinde Haldenwang die Wasser- und Abwassergebühren neu kalkuliert. Zur Änderung und für das Inkrafttreten der Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung zum 1. Januar 2020 fasste der Haldenwanger Gemeinderat den entsprechenden Bevorratungsbeschluss. Die Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung wurde zurückgestellt. Auf den Hinweis von Gemeinderatsmitglied Tobias Helferich sei darin die sogenannte Zwölf-Prozent-Regelung zu berücksichtigen, sollte die Gemeinde unter der Hürde liegen, bei der die gesplittete Abwassergebühr zum Tragen komme.

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Wie bereits in anderen Gemeinden geschehen, wurde am Mittwoch auch in Haldenwang die Gründung eines Zweckverbands „Digitale Schulen im Landkreis Günzburg“ einstimmig befürwortet. Zunächst gehe es dabei um die Bekundung, dass man diesem zustimme, dann folge der nächste Schritt, erläuterte Holzinger dazu. Weiter wurde die Benutzungsordnung des Kindergartens „Mäusebär“ mit der Kinderkrippe „Mäusenest“ genehmigt. In einer der vorangegangenen Sitzungen war eine Erhöhung der Kindergartengebühren beschlossen worden. Bürgermeister Holzinger informierte weiter über die bei der Freiwilligen Feuerwehr stattgefundene Inspektion: Eine Löschgruppe habe mit „gut“, die andere sogar mit „sehr gut“ abgeschlossen.

Maria Granz erinnerte an das Thema Quartiersmanagement, welches man, auch im Hinblick auf die Generation der sogenannten „Babyboomer“, nicht aus dem Auge lassen sollte: Sie schlug für das kommende Jahr einen Workshop vor, in dem bei den Senioren, aber auch unter der Bevölkerung, abgefragt werde, was gewünscht sei. (wpet)

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