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14.09.2019

Schlammschlacht am Radweg soll ein Ende haben

Günzburger CSU mahnt Verbesserungen an der Günz an. Die Fraktion schlägt einen Ausbau in Etappen vor

„Was passiert eigentlich, wenn fremde Besucher an die Günzmündung wollen, dabei der Beschilderung folgen und dann vor so einer Schlammschlacht kapitulieren müssen?“ Günzburgs Dritte Bürgermeisterin Ruth Niemetz kann eine Antwort darauf geben, denn die CSU-Bürgermeisterin hat diese kleine Szene selbst beobachtet und die Besucher getroffen – als sie selbst mit ihrem Rad hier ebenfalls nur die Kehre machen konnte, „eher aus Gründen der Sicherheit als der Sauberkeit“, wie sie sagt. „Es ist einfach peinlich, denn der Weg ist als offizieller Radweg ausgewiesen. Und nun erklär das mal jemandem“, erinnert sich Niemetz an diese Szene, die nun zu einem Antrag der Fraktion im Günzburger Stadtrat geführt hat.

Dem Ortsvorstand der CSU Günzburg stößt dieser Teil des Günzradweges kurz vor der Mündung schon seit Langem sauer auf, wie Niemetz in einer Pressemitteilung schreibt. Daher bedauere es die örtliche CSU nach wie vor sehr, dass ihrem Antrag von 2018, für die Planung eines durchgängigen Rundweg-Fußwegenetzes innerhalb der Stadt entlang der Flüsse Günz, Donau und Nau im Haushalt 2019 eine Summe einzustellen, nicht stattgegeben worden ist. Die Planungskosten waren aus dem Haushaltsentwurf wieder gestrichen worden.

Jetzt will die CSU das Thema erneut angehen. Fraktionsvorsitzende Stephanie Denzler: „Nun wollen wir in Etappen vorgehen und mit wenig Mitteleinsatz und geringem Planungsaufwand den Günzrad- und -spazierweg zwischen Wasserburg und der Mündung ertüchtigen und verschönern.“ Die CSU beantragt daher aktuell, die Bahnunterführung kurz vor der Mündung mit einem Bodengitter aus Eisen und einem Geländer zu sichern und den Weg wieder sicher und begehbar zu machen.

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Im Bereich der südlichen Hagenweide soll mit einem Fußgängersteg eine Anbindung nach Denzingen geschaffen werden, sodass für Spaziergänger hier ein Rundweg zurück in die Stadt entsteht und die Radfahrer den Anschluss direkt an der Günz nach Süden erhalten.

„Warum nur tun wir uns so schwer damit, unseren namensgebenden Fluss attraktiv zu machen?“, fragt sich die Dritte Bürgermeisterin Ruth Niemetz und hofft auf die Zustimmung in der nächsten Runde, damit die Günz zwischen Wasserburg und Mündung direkt erlebbar wird und kein Einheimischer und kein Fremder im Schlamm stecken bleibt. (zg/rjk)

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