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Corona-Pandemie verschlechtert weltweite Ernährungslage

17.06.2009

Schnitzel-Formel

Essen und Trinken sind Themen, die Gulp beschäftigen, angesichts seiner Wampe allerdings offenbar ein bisschen zu viel. Seine Lieblingslektüre waren denn auch die diversen Restaurantführer. Allerdings hat er festgestellt, dass diese Ratgeber doch manchmal sehr subjektiv sind, und sei es nur bei der Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses.

Jüngst hat ihm aber sein Stammtischbruder von einer mathematisch genauen Methode zur Bestimmung der Klasse eines Esslokals berichtet. Zentraler Bestandteil dieser Formel ist das Verhältnis von Schnitzel zu Teller. Diese Zahl muss zwingend über "eins" liegen, will heißen: Das Fleisch muss über den Tellerrand lappen. Je weiter, desto besser. Das Ergebnis multipliziert Gulps Kumpan dann mit der Seitenzahl der Speisekarte, hilfsweise mit der Anzahl der angebotenen Gerichte. Auch da gilt: je mehr, desto besser.

Die endgültige Bewertung einer Gaststätte erfordert dann allerdings noch eine weitere Rechenoperation: Das Produkt aus Schnitzel-Teller-Quotient und Speisekartenseiten wird dividiert durch den Durchschnitt der Preise von Apfelschorle und Weizenbier-Halbe.

Gulp machte die Probe aufs Exempel und dinierte in einem der bereits bewerteten Lokale. Und siehe da: Die Portionen waren tatsächlich riesig, teuer war's in der Tat auch nicht. Nur geschmeckt hat's halt nicht. Wobei wir wieder beim Subjektiven wären.

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