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Burtenbach

14.05.2020

Sebastian Rommel scheitert in Burtenbach

Das Rathaus von Burtenbach.
Bild: Bernhard Weizenegger

Sebastian Rommel hat keinen Erfolg bei der Wahl zu den Vize-Bürgermeistern in der Gemeinde. Zudem werden die neuen Ratsmitglieder vereidigt.

Bei der Besetzung der Stellvertreterposten für Rathauschef Roland Kempfle sind Überraschungen ausgeblieben. Der neue Marktrat bestätigte bei seiner Auftaktsitzung, die erneut in der Mehrzweckhalle stattfand, Hugo Ganser und Erwin Stöffel als Zweiten und Dritten Bürgermeister. Die Kandidatur von Sebastian Rommel für die beiden Ehrenamtsposten blieb hingegen erfolglos. Wegen der Abstandsbeschränkungen durch die Corona-Krise tagte der Marktrat zum inzwischen dritten Mal in der früheren Burggrafenhalle.

Die Sitzordnung war diesmal jedoch kompakter als zuvor, wie Bürgermeister Kempfle informierte: Die Plätze waren näher aneinandergerückt, nicht zuletzt wegen der besseren Verständigung. Auf ein Mikrofon hat der Rathauschef ausdrücklich verzichtet, denn dann wären die übrigen Ratsmitglieder benachteiligt. Kempfle denkt bereits an eine alternative Sitzungsmöglichkeit eventuell sogar in einer Gastwirtschaft nach, weil er sich in der Mehrzweckhalle nicht so wohlfühle.

Nach der Vereidigung der fünf neuen Gemeinderäte Franz Bader, Harald Plersch, Michael Eckert Walter Öchsle (alle Freie Wähler) und Philipp Nachtrub (Bürgerliste) stand die geheime Wahl des Zweiten und Dritten Bürgermeisters an. Für diese Ehrenamtsposten bewarb sich der Freie-Wähler-Rat Sebastian Rommel, zugleich mit ziemlich deutlichen Abstand Stimmenkönig der Kommunalwahl im März. Doch die Entscheidung fiel mit elf zu sechs, sowie zehn zu sieben, jeweils recht klar zugunsten der bisherigen Amtsinhaber Hugo Ganser (Freie Wähler Kemnat) sowie Erwin Stoffel (Bürger reden mit) aus. „Damit bleibt die etablierte Mannschaft“ an der Rathausspitze, wie es Bürgermeister Kempfle ausdrückte.

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Der Bürgermeister darf höhere Aufträge vergeben

Bei der Beratung der neuen Geschäftsordnung ging es unter anderem um die verlängerte Ladungsfrist der Markratssitzungen um einen Tag auf fünf. Außerdem wird dem Rathauschef ein erhöhter Verfügungsrahmen zugestanden, der nun statt bisher 7500 Euro auf 15000 Euro angehoben wurde, was im Rat nicht ganz ohne Diskussionsbedarf blieb. Bisher seien aber selbst kleine Ausgaben immer im Marktrat behandelt worden, erklärte Bürgermeister Kempfle. Im Gremium kommen auf die Vertreter nun moderne Zeiten zu, denn die Kommune stellt auf das digitale Ratsinfo-System um, durch das umfangreiche Sitzungsunterlagen in Papierform überflüssig werden.

Zum Jugendbeauftragten wurde Philipp Nachtrub bestimmt, um Senioren kümmert sich weiter Hugo Ganser, für Behinderte wurde eine Personalentscheidung zurückgestellt. Vertreter im Abwasserverband sind, neben Kempfle, die beiden Stellvertreter Ganser und Stöffel sowie Ratsmitglied Bernhard Bohnacker. Als Standesbeamten hat der Marktrat in der konstituierenden Sitzung am Montagabend Rathauschef Kempfle bestellt.

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