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Flugzeugabsturz

30.05.2020

Segelflugzeug stürzt am Flugplatz Günzburg ab - Pilot stirbt

Der Pilot, ein 74-Jähriger aus dem Landkreis, starb bei dem Flugzeugabsturz auf dem Flugplatz Günzburg-Donauried.
Bild: Mario Obeser

Ein Segelflugzeug ist am Samstag am Flugplatz Günzburg kurz nach dem Start abgestürzt. Der Pilot, ein 74-Jähriger aus dem Landkreis, starb bei dem Unglück.

Am Flugplatz Günzburg-Donauried ist am Samstagvormittag ein Segelflugzeug kurz nach dem Start abgestürzt. Wie das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West auf Anfrage unserer Redaktion mitteilte, klinkte das Gleitflugzeug im Schleppflug plötzlich aus und fiel aus etwa 50 Metern Höhe ungebremst auf die Erde.

Flugzeugabsturz am Flugplatz Günzburg: ein Toter

Der Pilot des Segelfliegers überlebte den Aufprall nicht. Trotz sofortiger Bergung aus dem Flugzeugwrack kam für den Mann jede Hilfe zu spät. Bei dem Toten handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 74-Jährigen aus dem Landkreis Günzburg. Der Pilot des Schleppflugzeuges blieb bei dem Unfall dagegen unverletzt.

Ersten Erkenntnissen zufolge sollte die motorlose Maschine von dem Schleppflugzeug auf Flughöhe gebracht werden. Auf 50 Metern Höhe löste sich das Segelflugzeug allerdings unter bislang ungeklärten Umständen von der Zugleine. Nach Polizeiangaben ist zur Stunde nicht bekannt, ob das Ausklinken des Gleiters auf menschliches Versagen oder einen technischen Fehler zurückzuführen ist. Das soll nun eine kriminaltechnische Untersuchung klären.

Kriminalpolizei Memmingen ermittelt vor Ort

Zur Klärung des Unfallhergangs wurde die Kriminalpolizei Memmingen angefordert. Aktuell ermitteln die Beamten der Kripo vor Ort am Flugplatz Günzburg. Weitere Informationen sind nach Einschätzung eines Polizeisprechers am Samstag nicht mehr zu erwarten. (dfl)

Lesen Sie dazu auch: Segelflugzeug abgestürzt: Warum hat sich der erfahrene Pilot so früh ausgeklinkt? (Plus+)

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