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12.07.2010

So funktioniert ein moderner Fußballverein

Der VfR Jettingen ist jetzt Träger der "Silbernen Raute" des Bayerischen Fußballverbands. Über die Verleihung freuten sich (von links) Bezirksvorsitzender Volker Wedel, VfR-Fußballabteilungsleiter Ferdinand Glogger, Zweite VfR-Vorsitzende Ulrike Weiser, VfR-Vorsitzender Günther Brenner, Ehrenamtsbeauftrager Franz Schott, Jettingens Bürgermeister Hans Reichardt und Schiedsrichterobmann Wolfgang Glaser. Foto: Läbe
Bild: Läbe

Jettingen Die Fußballabteilung des aktuell 1236 Mitglieder zählenden VfR Jettingen hat in einer kleinen, aber feinen Feierstunde durch den BFV-Ehrenamtsbeauftragten Franz Schott (Obernhof) in Anwesenheit von Schwabens Fußball-Bezirksvorsitzendem Volker Wedel (Gundremmingen) und Schiedsrichterobmann Wolfgang Glaser (Ichenhausen) die Silberne Raute erhalten.

VfR-Vorsitzender Günther Brenner betonte in seiner Rede zum Fest, dass diese Auszeichnung nicht einen Verein verherrliche, der sich bedeutender fühle als andere. Und es sei auch kein Verdienst für den Verein, heuer 87 Jahre alt zu werden. "Aber wenn man es in der Art des VfR wird, gäbe es schon viele Gründe, stolz zu sein", so Brenner.

Durch die Verleihung der mit einer Zertifizierung in der freien Wirtschaft vergleichbaren Silbernen Raute könne der Verein jetzt auch nach außen sichtbar demonstrieren, dass er in Führung, Organisation, sozialem Engagement und in seinen Angeboten den hohen gesellschaftlichen und sportlichen Anforderungen an den modernen Fußballverein gerecht werde.

"Ich glaube, dass wir uns diese Auszeichnung wirklich verdient haben", sagte Brenner und unterstrich dies mit eindrucksvollen Zahlen. Rund 48 Prozent der 1236 Mitglieder sind Jugendliche unter 18 Jahren. 66 Übungsleiter leisten mehr als 4400 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Dieses Engagement lasse sich im Fußballbereich daran erkennen, dass der VfR Jettingen zu den wenigen Vereinen im Landkreis zähle, die ohne Spielgemeinschaft oder Jugendfördergemeinschaften alle Junioren-Spielklasse besetzen können. Die C-Jugend erntete erst vor zwei Wochen unbesiegt Meisterlorbeeren. Im sich immer erneuernden Fußball seien Erfolge zwar nicht zu pachten, müssten aber bei guter Jugendarbeit auch kein flüchtiger Geist sein, so Brenner.

So funktioniert ein moderner Fußballverein

Zweite Vorsitzende Ulrike Weiser führte durch ein von ihr erstelltes und von Iris Hildensperger und Iris Bachmeier musikalisch umrahmtes Programm.

"Diese Ehrung habe ich besonders gerne vorgenommen", so Ehrenamtsbeauftragter Franz Schott, weil der VfR Jettingen im Wandel der Zeit immer Weitsicht bewiesen habe, ohne die schwäbischen Wurzeln zu vergessen. "Man sieht das, wenn man hier zu der Sportanlage am Schindbühel kommt", lobte Bezirksvorsitzender Volker Wedel das offensichtlich gute Zusammenspiel zwischen Verein und Marktgemeinde und bedankte sich dafür beim anwesenden Bürgermeister Hans Reichardt, der ebenfalls das große Engagement des VfR lobte.

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