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Medizin

21.07.2020

So läuft die Baustelle für den Neubau am Therapiezentrum in Burgau

Der bisherige Eingangsbereich des Therapiezentrums wird völlig umgebaut. Das Schild wird aber wieder einen Platz bekommen.
Bild: Bernhard Weizenegger

Plus Millionen investieren die Bezirkskliniken Schwaben in den neuen Trakt des Therapiezentrums Burgau. Welche Vorteile er bietet und was bei Bürgern besonders gut ankommt.

Wer ins Burgauer Therapiezentrum will, muss jetzt einen anderen Weg nehmen. Denn der bisherige Eingangsbereich wird im Zuge des Neubaus auch komplett umgestaltet. Ebenso wird die Cafeteria erneuert. Was bei Großprojekten nicht mehr selbstverständlich ist: Sowohl der Zeit- als auch der Kostenrahmen würden nach bisherigem Stand eingehalten, sagt Geschäftsführer Stefan Brunhuber bei einem Baustellenrundgang mit unserer Zeitung.

Im Winter 2020/21 will man einziehen, gut 21 Millionen Euro teuer sind die Arbeiten. Derzeit wird schon nach einem Termin für die Eröffnungsfeier gesucht. Klar ist dabei, dass sie vor den Umzug der Abteilungen gelegt wird, damit die Patienten nicht gestört werden. Außen ist der Neubau so gut wie fertig, die Außenanlagen werden im Herbst gemacht, nun geht es an den Innenausbau. Im Januar soll die Verwaltung ihre Büros beziehen, anschließend werden die Abläufe auf den Stationen geübt.

Patienten kommen in Burgau künftig direkt per Aufzug zur Station

Neu ist, dass neue Patienten nicht mehr unter freiem Himmel „ausgeladen“, sondern in einen Wirtschaftshof im Keller gefahren werden, von dem aus Aufzüge zu den Stationen führen. Geheizt und gekühlt werden die Zimmer vor allem über die Decken, sodass ein für die Patienten ungünstiger Luftzug vermieden wird. Die Intensivstation ist deutlich größer als im Altbau, fast 30 Quadratmeter gibt es dort pro Patient. Statt derzeit acht werden dort zwölf Plätze vorgehalten, in der Intermediate-Care-Station, also einer „Zwischenabteilung“ zwischen Intensiv- und Normalstation, steigt die Zahl von 13 auf 16.

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Der Pflegestützpunkt wird eine offene Theke haben, was durch einen Brandschutzvorhang ermöglicht wird. Noch nicht entschieden ist, ob das Schwimmbad im Altbau, das derzeit als Lager dient, wieder in Betrieb genommen wird. Das hängt auch davon ab, was mit einer durch den Neubau frei werdenden Station geschieht. Für die Mitarbeiter wird es jedenfalls eine Dachterrasse geben, auf der sie ihre Pausen verbringen können, der restliche Bereich dort wird begrünt. Und das oberste Dach erhält eine Fotovoltaikanlage, die fast den kompletten Strombedarf des Neubaus decken kann.

Nachfolger des Geschäftsführers steht schon fest

Eine Aufgabe wird Brunhuber – er wechselt zum 1. Februar als Finanzvorstand zu den Bezirkskliniken nach Augsburg – auf jedem Fall seinem Nachfolger übergeben. Der stehe übrigens schon fest, den Namen wolle man aber erst später kommunizieren. So gibt es nach wie vor das Problem, dass der Parkplatz gegenüber oft von Leuten benutzt werde, die dort gar nicht stehen dürften. Deshalb könne es sein, dass dort eine Schranke installiert wird.

Was bei den Burgauern übrigens neben der Fassade des Neubaus besonders gut ankomme: eine Kamera, die den Baufortschritt dokumentiert. Zu sehen sind die Bilder unter www.therapiezentrum-burgau.de.

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33 Bilder
Einblick in den Neubau des Therapiezentrums in Burgau
Bild: Bernhard Weizenegger
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