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Ichenhausen

24.07.2020

Spatenstich in Ichenhausen: Vier Millionen Euro für die Kleinen

Alle packen mit an für den Erweiterungsbau des Kindergartens Storchennest in Ichenhausen. Die Stadt gibt viel Geld aus für ihre jungen Bürger, damit sie auch in Zukunft beste Betreuung in Krippe und Kindergarten erhalten.
Bild: Bernhard Weizenegger

Plus Ichenhausen erweitert den Kindergarten Storchennest. Das wurde jetzt mit einem Spatenstich gefeiert. Was alles geplant ist.

Baggerfahrer „Baule“ ist die große Attraktion für die Mädchen und Buben des Kindergartens Storchennest in Ichenhausen. Im Garten gräbt er mit seiner riesigen Baggerschaufel das Erdreich weg. Hier entsteht ein Erweiterungsbau für dringend benötigte Krippen- und Kindergarten-Gruppen.

Auf rund 4,1 Millionen Euro summieren sich die Gesamtkosten für den Bau der Erweiterungsgebäude und die Sanierung des bestehenden Kindergartens. Die Stadt trägt die Sanierungskosten alleine, für den Neubau gibt es Unterstützung: Gefördert wird die Maßnahme durch die Hochbauförderung nach Artikel 10 des bayerischen Finanzausgleichsgesetzes mit 1,1 Millionen Euro. Dazu kommen aus dem Sonderinvestitionsprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung 734000 Euro. Damit bleibt für die Stadt ein Eigenanteil von rund 2,3 Millionen Euro. Eine stolze Summe, aber laut Bürgermeister Robert Strobel eine wichtige Investition für die Zukunft. „Ich danke allen 20 Stadtratskollegen, dass sie die Notwendigkeit erkannt haben“, sagte das Stadtoberhaupt mit Blick auf den großen Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen.

Im Januar 2022 sollen die Kinder einziehen können

18 Monate dauerten Planung und Genehmigung, ehe es nun mit dem symbolischen Spatenstich endlich losging. Stadtbaumeister Adolf Stapf und Kämmerer Michael Fritz leisteten die nötige Vorarbeit. Als Planer sind Martin Brenner und Wille Banner ein eingespieltes Team. Sie haben bereits viel Erfahrung mit dem Bau von Kinderkrippen und Kindergärten. Ebenso wie das Bauunternehmen HBW (Höfle & Wohlrab Bau) aus Thannhausen, die sich freuen, fast vor der Haustüre tätig zu werden.

Wenn alles im Zeitplan läuft, werden die bislang 110 Kinder im Januar 2022 in den neuen Erweiterungsbau einziehen können. Dann wird das Bestandsgebäude saniert. Im Endausbau werden dann 155 Mädchen und Buben in zwei Krippen- und fünf Kindergarten-Gruppen einen Platz finden. Die modernen Gebäude werden barrierefrei und haben dann zusätzlich auch einen Aufzug.

Für den Garten gibt es eine Ersatzfläche

Der Garten, den Baggerfahrer „Baule“ in diesen Tagen umgräbt, wird in den kommenden eineinhalb Jahren nicht zur Verfügung stehen. Dafür bekommen die Kleinen dank des erworbenen Nachbargrundstücks künftig sogar noch eine größere Freifläche im Herzen der Stadt.

Pfarrerin Christa Auernhammer und Stadtpfarrer Pater Jonas Schreyer erbaten den kirchlichen Segen „für alle, die hier bauen“. Schon im Markus-Evangelium wird Jesus mit den passenden Worten zitiert: „Lasst die Kinder zu mir kommen ... Er legte den Kindern die Hände auf und segnete sie.“

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