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Verkehrsschau

30.11.2018

Spiegel und Farbe müssen genügen

Keinen Handlungsbedarf sehen die Fachleute an der Ichenhauser Straße in Großkötz, die von vielen Schulkindern überquert wird.
Bild: Irmgard Lorenz

Behörden sehen keinen Handlungsbedarf an der Ichenhauser Straße in Großkötz

Damit der Verkehr möglichst sicher und auch reibungslos läuft, nimmt die Gemeinde regelmäßig Stellen in den Blick, wo es Handlungsbedarf geben könnte. Oft geben Bürger Anregungen dazu. Zusammen mit Vertretern von Landratsamt, Polizei und Staatlichem Bauamt war die Gemeindeverwaltung bei einer Verkehrsschau in allen drei Ortsteilen unterwegs.

Anlieger klagen, dass Gottesdienstbesucher in der Kirchstraße ihre Fahrzeuge so abstellen, dass Anwohner beispielsweise durch zugeparkte Einfahrten behindert werden. Auch für Feuerwehr- oder Rettungsdienstfahrzeuge gebe es dann kaum ein Durchkommen. Mit einem Appell im Mitteilungsblatt macht die Gemeinde Kötz auf das Problem aufmerksam und kündigt an, dass die Polizei „dementsprechend Maßnahmen ergreifen“ werde.

Die gewünschte Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Stundenkilometer ist laut Landratsamt und Polizei für einzelne Straßen nicht möglich.

Beim Kötzer Lädle, wo viele Schulkinder die Straße queren – morgens unter dem Schutz der Schulweghelfer – sehen Eltern ihre Kinder in Gefahr. Es werde schnell gefahren und die Sicht sei nicht gut, zumal für Kinder, und erst recht schlecht, wenn auch noch Mülltonnen oder parkende Autos am Straßenrand stehen. Bürgermeister Ernst Walter wurde wiederholt auf dieses Thema angesprochen. Seit Anfang des Jahres sollen ein Verkehrsspiegel und die kürzlich aufgefrischten gelben Markierungen auf dem Boden zur Sicherheit besonders der Kinder an dieser Stelle beitragen, sagt er. Die Verkehrsschau habe keinen weiteren Handlungsbedarf festgestellt. Die Sorgen der Bevölkerung seien „zwar verständlich“, hatte Ralf Wetzel vom Landratsamt der Günzburger Zeitung zum Beginn des Schuljahres gesagt, die Stelle gelte jedoch nicht als Unfallschwerpunkt und der Landkreis könne nicht überall präventiv tätig sein. Tempo 30 sei nur bei einem echten Unfallschwerpunkt möglich oder wenn es beispielsweise einen Kindergarten direkt beim Übergang gäbe.

An den Einmündungen von Ebersbacher Straße und Limbacher Straße in die Bundesstraße soll ein Radweg markiert werden. Auch Bordsteinabsenkungen strebt die Gemeinde an – wie an anderen Stellen auch, sagt der Bürgermeister.

Die Verkehrsinsel an der Kreuzung Bahnhofstraße/B16 ist nicht der ideale Standort für die Hinweistafeln für Gewerbebetriebe. Außerdem soll nicht jede Firma einzeln aufgelistet, sondern auf das jeweilige Gewerbegebiet hingewiesen werden. Das gilt auch für die Tafeln auf der Verkehrsinsel an der Großkötzer Ortsstraße.

Ein auf öffentlichem Grund abgestellter, abgemeldeter Pkw macht hier Ärger. Die Gemeinde will kontrollieren, das Landratsamt gegebenenfalls ahnden.

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