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Jettingen-Scheppach

11.03.2020

Stadt Burgau tritt dem Musikzentrum Mindeltal bei

Aus der Bläserschule Mindeltal ist mit dem Beitritt der Stadt Burgau das Musikzentrum Mindeltal geworden.
Bild: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Der Beitritt der Stadt Burgau zum Musikzentrum Mindeltal ist jetzt offiziell besiegelt.

Die Bezeichnung Musikzentrum Mindeltal ist mit dem Beitritt der Stadt Burgau als dritte Mindeltalkommune noch treffender als zuvor. Zu Beginn des Schuljahrs 2019/2020 hatte sich die Stadt dem Musikzentrum angeschlossen, jetzt ist der Beitritt offiziell besiegelt. Die Bürgermeister der Stadt Burgau, des Marktes Burtenbach und des Marktes Jettingen-Scheppach haben vor Kurzem im Jettinger Rathaus eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, in der Finanzierung, Kostenaufteilung und Organisationsstruktur sowie Arbeitsverteilung festgelegt sind.

Das Musikzentrum Mindeltal bündelt die Interessen der drei Kommunen bei dem gemeinsamen Bestreben, interessierten Einwohnern das Erlernen von Musikinstrumenten zu ermöglichen, heißt es darin. Die drei Kommunen stellen dabei einen jährlichen Sockelbetrag in Höhe von jeweils 30000 Euro bereit, um die allgemeinen Verwaltungskosten und die das gesamte Musikzentrum betreffenden Aufwendungen zu decken. Darüber hinaus benötigte Mittel werden entsprechend ihrer Einwohnerzahl prozentual aufgeteilt. Von den drei Trägerkommunen übernimmt im zweijährigen Rhythmus eine den Vorsitz. Derzeit ist dies der Markt Jettingen-Scheppach, im Anschluss folgt der Markt Burtenbach und dann die Stadt Burgau.

Mehr als 260 Schüler werden hier unterrichtet

Mit dem Integrieren der Stadt Burgau ist aus der Bläserschule Mindeltal das Musikzentrum geworden. Während der knapp 30 Jahre, in denen diese bestand, habe sich gezeigt, wie erfolgreich das Modell sei. Bei derzeit mehr als 260 Schülern hätten sich die Schülerzahlen in den vergangenen sechs Jahren verdoppelt. Für den zusätzlichen Verwaltungsaufwand wurde die Stelle einer Verwaltungskraft ausgeschrieben, die ihren Arbeitsplatz im Kulturamt der Stadt Burgau haben wird.

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„Wir wollen die musikalische Ausbildung unserer Musikkapellen, die schon über Jahrzehnte Bestand haben, sicherstellen“, betonte Burgaus Bürgermeister Konrad Barm. Immerhin: Mit der Musikvereinigung der Handschuhmacher Burgau, dem Musikverein Burtenbach, dem Musikverein Kemnat, der Musikkapelle Freihalden-Oberwaldbach, dem Blasmusikverein Jettingen, der Trachtenkapelle Scheppach und der Musikkapelle Unterknöringen sind es sieben Erwachsenenorchester, die davon profitieren.

Hinzu kommen die Jugendorchester: Die Bläserklasse, die Mu’Comer (Musik Newcomer) und die Jugendkapelle sowie das Nachwuchsorchester Burgau, das im September gegründet wurde. Ab Ostern wird es in Burgauer Kindergärten Angebote geben, im nächsten Schuljahr auch in den Schulen. (zg)

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