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Günzburg

15.09.2020

Stadtradeln in Günzburg: Eineinhalbmal den Äquator mit dem Rad umrundet

Oberbürgermeister Gerhard Jauernig (Mitte) beglückwünschte Vertreter der Siegermannschaften des Stadtradelns 2020.
Bild: Julia Ehrlich/Stadt Günzburg

Bei der Kampagne Stadtradeln hat die Stadt Günzburg einen Rekord erreicht. Welches Team gewonnen hat.

Eineinhalb Mal haben die Günzburger Stadtradler den Äquator umrundet und das in nur drei Wochen: Die 241 angemeldeten Radfahrer in 13 Teams sammelten 66765 Kilometer und sparten rund zehn Tonnen CO2 ein.

Seit 2016 beteiligt sich die Stadt Günzburg an der internationalen Kampagne Stadtradeln. Ziel der Kampagne ist es, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, ein Zeichen für vermehrte Radförderung in der Kommune zu setzten – und Spaß beim Radeln zu haben. In Günzburg treten Schulen, Vereine, Unternehmen und Privatpersonen gemeinsam in die Pedale. Die erfolgreichsten Teams werden jedes Jahr ausgezeichnet.

„Die Stadt Günzburg hat in Sachen Radverkehr die letzten Jahre viel geleistet, um das Radfahren in der Stadt noch attraktiver und sicherer zu gestalten. Wir möchten hier weiter eine Vorreiterrolle einnehmen und arbeiten mit dem Ziel ‚Fahrradstadt 2025‘ konsequent daran“, sagt Oberbürgermeister Jauernig. Das geplante Radverkehrskonzept sei ein wichtiger Baustein dazu.

Stadtradeln in Günzburg: Eineinhalbmal den Äquator mit dem Rad umrundet

Gut 13 Kilometer täglich geradelt

Im Schnitt radelte jeder Teilnehmer 277 Kilometer, also etwas weniger als 13 Kilometer täglich. Die Teams mit den weitesten Strecken wurden nun von Oberbürgermeister Gerhard Jauernig und der Umweltfachkraft der Stadt, Christine Hengeler, geehrt.

Das Team der SG Reisensburg-Leinheim liegt gleich zweimal vorne: Es verbucht die meisten aktiven Radler (85 Personen) sowie die meist gefahrenen Kilometer (18347). Die Vereinskasse freut sich über eine Belohnung von 150 Euro. Auf Platz zwei liegt die Mannschaft des Maria-Ward-Gymnasiums: 28 Radfahrer sammelten 13463 Kilometer – das sind 481 Kilometer pro Person in drei Wochen. Die Schule erhält dafür 100 Euro. Die 28 Teilnehmer des Dossenberger Gymnasiums schafften 12151 Kilometer (434 Kilometer pro Person) und erhalten als Preisgeld 50 Euro für die Schule.

Der im Jahr 2020 neu geschaffene „Sonderpreis für den radelaktivsten Parlamentarier“ geht an den Stadtrat und Mobilitätsreferenten Martin Endhardt. Von den sieben angemeldeten Stadträten sammelte er mit Abstand die meisten Kilometer. Neben einem Eisgutschein wird er mit zwei Radlern belohnt. (zg)

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