Newsticker
Bericht: Merkel lässt sich am Freitag mit AstraZeneca impfen
  1. Startseite
  2. Lokales (Günzburg)
  3. Stolperfalle am Bürgerhaus wird beseitigt

19.11.2019

Stolperfalle am Bürgerhaus wird beseitigt

Eingangsbereich Warum der Gemeinderat Bubesheim sich dafür entscheidet, die Treppenstufen zu verändern

Bubesheim Zu einer Stolperfalle entwickelt sich der Eingang des Bürgerhauses Bubesheim. „Schon drei Damen sind auf dem Treppenpodest vor der Eingangstür gestolpert. Wir sollten handeln“, sagte Bürgermeister Walter Sauter in der Gemeinderatssitzung. Als unpraktisch habe sich außerdem erwiesen, dass die geöffnete Eingangstür den direkten Zutritt für Nutzer der gepflasterten Rampe versperrt. Sauter wandte sich deshalb an die Arge Ziebandt Barth aus Böhmenkirch. Landschaftsarchitekt Detlef Barth stellte in der Gemeinderatssitzung seinen Lösungsansatz vor.

Demnach sollten Rampe und Pflanzbeet um 1,10 Meter nach Süden verschoben werden. Die Gemeinderäte diskutierten lange. Am Ende hatten sie einen anderen Plan. Nicht die Rampe und das Beet werden nach Süden verschoben, sondern die Treppenstufen. Dadurch wird das Podest breiter und die Umfahrung der offenstehenden Eingangstür einfacher. Neue Pflastersteine aus glattem, gesägten Granit sollen Stolpern und Hängenbleiben mit dem Schuhabsatz verhindern.

Mit in der Kostenschätzung soll außerdem aufgenommen werden, was es kostet, den ebenfalls grob gepflasterten Fußgängerweg zum Bürgerhaus neu mit ganz engen Fugen zu verlegen. Dazu könnten die oben auf dem Treppenpodest ausgebauten groben Granitsteine wiederverwendet werden. Barth versprach, Plan und Kostenschätzung bis zur nächsten Sitzung fertig zu haben. Barths Idee hätte um die 10000 Euro gekostet. Regelmäßig gewartet werden künftig die drei Feststellanlagen von Türen im Bürgerhaus. Einmal im Monat macht dies der Hausmeister, für die jährliche Wartung wurde einstimmig eine Firma beauftragt.

Friedhof In Bubesheim werden künftig die hoheitlichen Bestattungsdienstleistungen, dazu gehört zum Beispiel das Ausheben des Grabes oder die Beerdigung, mittels der Friedhofsgebührensatzung von der Verwaltung und nicht mehr vom Bestatter abgerechnet. Die Bestattungsdienstleistungen wurden einstimmig an das Familienunternehmen Horst Fritz Bestattungen in Leipheim vergeben. Drei Angebote waren eingeholt worden, der bisherige Partner gab das wirtschaftlich günstigste Angebot ab.

Angepasst werden musste auch die Friedhofssatzung, da auf dem Friedhof neue Grabarten möglich sind. So gibt es künftig die Möglichkeit für ein Einzelgrab mit Grabkammer, das Platz für zwei Särge bietet und pro Jahr 105,80 Euro kostet, oder für ein Urnenerdgrab, dessen Röhre für zwei Urnen ausgelegt ist und das 72,88 Euro pro Jahr kostet. Für ein Urnengrab kann maximal zwölf Jahre das Nutzungsrecht gekauft werden, auch für die anderen Gräber gibt es ein maximales Nutzungsrecht.

Für mehr Ordnung und Würde soll der Passus sorgen, der festlegt, dass keine Konservendosen, Einmachgläser, Flaschen, Gießkannen, Harken und ähnliche Gegenstände hinter oder zwischen den Gräbern aufbewahrt werden. Verboten sind Grabsteine aus ausbeuterischer Kinderarbeit, auch die Gestaltung der Gräber unterliegt Vorschriften. So sind zum Beispiel Blumen und Grablichter an den Urnengräbern nicht erlaubt. Die Friedhofsatzung wurde ebenso wie die Friedhofsgebührensatzung einstimmig verabschiedet.

Trinkwasser Die nächste Rechnung für die Notwasserversorgung lag dem Gemeinderat zur Abstimmung vor. In den Sommermonaten Juni und Juli musste Bubesheim Trinkwasser von den Stadtwerken Günzburg kaufen. Das Wasser kostete 14000 Euro, für die technische Unterstützung während der Notversorgung müssen 8500 Euro bezahlt werden. Der Gemeinderat stimmt einstimmig der überplanmäßigen Ausgabe in Höhe von 22500 Euro zu.

Kommunalwahl 2020 Wahlleiter für die Kommunalwahl im nächsten März ist Bürgermeister Walter Sauter. Nachdem er für das Amt des Bürgermeisters nicht mehr kandidiert, ist das möglich. Sein Stellvertreter ist Thomas Glocker. Das sogenannte Erfrischungsgeld für die Wahlhelfer beträgt einheitlich 50 Euro.

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren