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Lechwerke

28.09.2011

Strom tanken im Legoland

„Die Reduzierung von CO2-Emissionen spielt seit der Eröffnung des Parks für uns eine wichtige Rolle.“Legoland-Geschäftsführer Hans Aksel Pedersen

Neue Ladestation ermöglicht das schnelle Aufladen von Elektroautos. Bis auf Weiteres ist dieser Service kostenlos. Ladesäule steht auf dem Gästeparkplatz

Günzburg Das Legoland Deutschland besuchen, die zahlreichen Attraktionen nutzen und gleichzeitig das Elektroauto aufladen. Das ermöglicht die neue Ladesäule für Elektroautos, die die Lechwerke (LEW) im Legoland errichtet haben. Die Ladesäule vom Typ „Smart-Station“ ist auf dem Gästeparkplatz nahe dem Parkeingang installiert. Sie verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils bis zu 22 Kilowatt. So können Elektroautos der Parkbesucher bis zu drei Mal schneller geladen werden als an einer herkömmlichen Haushaltssteckdose. Eine vollständige Wiederaufladung der Batterie dauert mit dieser Leistung etwa zwei bis drei Stunden. Die Funktionsweise wird auf einem Hinweisschild durch ein Legomännchen in vier Schritten erklärt. Bis auf Weiteres ist das Laden eines Elektrofahrzeuges im Legoland kostenfrei. Betreiber der Ladesäule sind die Lechwerke.

„Die Reduzierung von CO2-Emissionen spielt seit der Eröffnung des Parks für uns eine wichtige Rolle. Mit der Elektromobilität erhält dieses Engagement nun eine neue Facette“, erläutert Hans Aksel Pedersen, Geschäftsführer Legoland Deutschland. „Die neue Ladesäule soll unsere Gäste auch für das Thema Elektromobilität sensibilisieren. Schließlich erreichen wir im Legoland mit den Kindern die erste Generation, die mit dieser Technologie wohl ganz selbstverständlich aufwachsen wird.“

„Neben einem wachsenden Angebot an Elektroautos ist der Aufbau der regionalen Ladeinfrastruktur eine wichtige Voraussetzung, um der Elektromobilität den Weg in den Massenmarkt zu ebnen“, sagte Eckart Wruck, Leiter E-Mobility bei den Lechwerken. „Das Legoland ist dabei ein ganz besonderer Partner. Wir setzen mit der neuen Ladesäule unsere langjährige Partnerschaft zur Energieeffizienz fort.“

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Im Rahmen der Zusammenarbeit betreibt LEW im Freizeitpark bereits drei Referenzprojekte zur nachhaltigen Erzeugung und Nutzung von Energie: eine Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach des Restaurants im Feriendorf, eine Solarthermieanlage zur Warmwassererzeugung sowie zwei Inverter-Wärmepumpen in einem der Ferienhäuser.

Darüber hinaus kooperieren Legoland und LEW auch im Rahmen einer strategischen Marketing-Partnerschaft. So erfahren Parkbesucher im Rahmen der Legoland-Wissenswelten, wie der Strom vom Kraftwerk in die Steckdose gelangt oder können im Miniland die Originalnachbauten der LEW-Transporter aus Legosteinen bestaunen.

Mit der neuen Ladestation betreibt LEW zwölf öffentlich zugängliche Ladesäulen, die eine komfortable und sichere Aufladung von Elektroautos gewährleisten. Der Ausbau dieser Infrastruktur wird fortgesetzt, teilte Sprecher Richard Agerer mit. Die Lechwerke haben außerdem mit sechs anderen Energieversorgern aus der Region den Verbund „Ich tanke Strom“ ins Leben gerufen. Nach Anmeldung auf der Seite www.ich-tanke-strom.com erhalten die Kunden alles, was sie benötigen, um die mehr als 40 Stromtankstellen im Verbund in Bayerisch-Schwaben, dem Allgäu, sowie in Teilen Bayerns, Baden-Württembergs und Österreichs nutzen zu können.

Die Lechwerke bieten Kommunen und touristischen Einrichtungen auch den Verleih von E-Bikes an. Auch in den Kundenforen von LEW können Elektrofahrräder ausgeliehen werden. Zum unternehmenseigenen Fuhrpark der Lechwerke gehören Elektrofahrzeuge, die zu Testzwecken ebenfalls an Kommunen und Unternehmen vergeben werden. Außerdem ist LEW mit Roadshows zum Thema E-Mobility in der Region unterwegs, bei denen Interessierte Fahrzeuge testen und das Erlebnis klimafreundlicher Mobilität erfahren können. (pm)

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