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Fußball-Verbandspokal

06.08.2019

TGB Günzburg kämpft wacker - und verliert trotzdem deutlich

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Eine Halbzeit lang ließen die Günzburger fast nichts zu. Das lag unter anderem an der hervorragenden Leistung von Abwehrspieler Ömer Güzel (links, hier im Duell mit dem Illertisser Marco Hahn).
Bild: Ernst Mayer

Wie sich der Kreispokalsieger Donau im Erstrunden-Duell mit dem Regionalligisten FV Illertissen schlägt.

Unmittelbar vor dem Anpfiff zum größten Spiel seiner bisherigen Torhüter-Laufbahn nahm sich Granit Bujupi noch einmal vor, „so lange wie möglich zu Null zu spielen“. Es gelang ihm und seinen Teamkameraden von Türk GB Günzburg an diesem Abend des 6. August gut zwölf Minuten lang. Am Ende unterlag der gastgebende Kreisliga-Aufsteiger im Hauptrundenspiel des bayerischen Verbandspokals den Regionalliga-Fußballern des FV Illertissen 0:8 (0:1).

Zwei unterschiedliche Spielhälften

So überdeutlich das Resultat war, so unterschiedlich verliefen die beiden Spielhälften. Zunächst nämlich hielt das Abwehrbollwerk der Einheimischen – mit einer Ausnahme: Als einem Günzburger inmitten des Gedränges ein Foul unterlief, entschied Schiedsrichter Maximilian Riedel auf Strafstoß und Stefan Baric verwandelte (13.).

Es sollte der einzige Treffer des turmhohen Favoriten in den ersten 45 Minuten bleiben. Das lag unter anderem daran, dass aufseiten der Gastgeber „jeder Bock auf das Spiel“ hatte, wie Bujupi sagte. Und es lag daran, dass sich die Gäste schwer taten, Gefahr zu erzeugen. FVI-Kapitän Manuel Strahler nahm in der Pause kein Blatt vor den Mund, als er sagte: „Türk GB macht das richtig gut. Wir dagegen spielen ein bisschen Sommerfußball. Da kommen zu wenige Bälle in die Tiefe, über außen geht auch zu wenig und wir haben keine Präsenz im Strafraum.“

Mehr Tempo hier, schwindende Kräfte dort

Was der 26-jährige Defensivspezialist, der in jungen Jahren unter anderem bei GW Ichenhausen und beim SC Bubesheim spielte, hier zu Recht bemängelte, änderte sich nach Wiederbeginn schlagartig. Plötzlich war viel mehr Tempo im Spiel des Regionalligisten, die Ballstafetten wurden flüssiger. Während den vier Spielebenen tiefer agierenden und zusätzlich ersatzgeschwächten Günzburgern die Kräfte schwanden, erzielten die Illertisser nun ihre Tore im U-Bahn-Takt. Phillip Schmid (48,. 57., 80.), Stefan Baric (53.), der von 2014 bis 2018 beim SC Ichenhausen spielende Daniel Dewein (82.) sowie Yannick Glessing (86.) erzielten sieben weitere Treffer zum 0:8-Endstand, den Türk GB-Sportdirektor Zekeriya Dinc als „zu deutlich“ empfand. Den Auftritt der Seinen beurteilte der Funktionär positiv. „Dieses Spiel hatten wir uns als Verein durch den Erfolg auf Kreisebene verdient. Wir haben alles gegeben und sind zufrieden“, sagte er.

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