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26.05.2018

THW hilft auch auf Autobahn

Versammlung bei Helferverein Günzburg

Bei der Jahreshauptversammlung des THW-Helfervereins Günzburg hat der Vorsitzende Oliver Preußner über Veranstaltungen und Aktionen des vergangenen Vereinsjahres berichtet. Auch informierte er über den Stand der Sanierung der vereinseigenen Netzersatzanlage, die voraussichtlich in den kommenden Wochen abgeschlossen werden kann. Beim anschließenden Bericht aus dem Ortsverband erzählte Zugführer Thomas Ostermeier in einem kurzen Jahresüberblick von diversen Einsatzübungen, Teilnahmen an Messen und Ausstellungen, von Aktionen zur Unterstützung anderer Vereine, Kameradschaftsaktivitäten und dem Einsatz beim Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Bibertal.

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Darüber hinaus informierte er über die aktuelle Relevanz des Autobahndienstes, bei dem das THW die Autobahnpolizei an verkehrsreichen Tagen bei Absicherungsmaßnahmen unterstützt. Ergänzend berichtete der Ortsbeauftragte Karlheinz Roßner, dass die Helfer im vergangenen Jahr mehr als 18920 Stunden ehrenamtlich im THW Günzburg im Einsatz waren, und dankte ihnen für ihr unermüdliches Engagement. Würde man diese Arbeit mit hauptamtlichen Mitarbeitern leisten wollen, müssten vier Vollzeitkräfte eingestellt werden. Als Anerkennung überreichte er ihnen zusammen mit Ostermeier die bayerische Ehrenamtskarte.

Bei den anschließenden Wahlen wurde der bisherige Vorstand einstimmig für weitere drei Jahre gewählt. Danach wurde über zwei Anträge in der Versammlung diskutiert. Um zukünftig das Einsatz-Gerüst-System des Technischen Hilfswerkes sinnvoll lagern und gleichzeitig im Ernstfall schnell und flexibel an den Einsatzort befördert zu können, präsentierte Roßner im Namen des Ortsausschusses die Idee für die Beschaffung einer Lager- und Transportkomponente. Hierfür stellte er ein Angebot für einen Container mit entsprechendem Innenausbau vor, der mit dem Wechselladerfahrzeug, das vor wenigen Jahren durch den Helferverein beschafft wurde, transportiert werden könnte. Da es sich bei dieser Beschaffung um eine sehr große Investition handelt, wurde die Entscheidung auf eine spätere Mitgliederversammlung vertagt, bei der auch mögliche Alternativen präsentiert und abgewogen werden sollen.

Vor dem Hintergrund, dass der jährliche Mitgliedsbeitrag zuletzt im Rahmen der Euro-Einführung im Jahre 2001 von 12 DM auf 12 Euro angehoben wurde, beschloss die Mitgliederversammlung, den Jahresbeitrag auf 20 Euro zu erhöhen. Damit sollte der schrittweisen Inflation sowie auch dem gewachsenen Angebot für die Vereinsmitglieder Rechnung getragen werden. (zg)

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