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Günzburg

13.01.2020

Taekwondo: Wie Nur Arayan aus Günzburg sich ganz nach oben kämpft

Nur Arayan kämpft fürs Taekwondo-Nationalteam.

Nur Arayan ist eines der größten Kampfsport-Talente in Deutschland. Dafür wurde sie jetzt vom Landkreis geehrt. Was sie für den Erfolg auf sich nimmt.

Der Sportkreis Günzburg im Bayerischen Landessportverband ist nicht nur in der Breite, sondern auch in der Spitze gut aufgestellt. So konnten im Rahmen des Neujahrsempfangs im Saal des Gasthofes Munding gleich neun Sportler aus den Händen der stellvertretenden Landrätin Monika-Wiesmüller-Schwab die Sport-Ehrennadel des Landkreises in Empfang nehmen.

„Auch wenn der Breitensport eine wesentliche Rolle im BLSV einnimmt, sind wir natürlich auf die herausragenden Spitzenleistungen unserer Sportler sehr stolz“, betonte Wiesmüller-Schwab. Besonders erfreut zeigte sie sich, dass unter den neun Geehrten gleich vier Jugendliche sind.

Nur Arayan fehlt öfter mal in der Schule

Eine davon ist ein gutes Beispiel dafür, dass einem Erfolge nicht in den Schoß fallen, sondern hart erarbeitet werden müssen: die 14-jährige Taekwondosportlerin Nur Arayan, Mitglied der deutschen Taekwondo-Nationalmannschaft. Die Günzburgerin wird beim ASV Dachau vom ehemaligen Olympiateilnehmer Reinhard Langer trainiert.

Taekwondo: Wie Nur Arayan aus Günzburg sich ganz nach oben kämpft

Das bedeutet: Viermal die Woche müssen jeweils 220 Kilometer zu den Trainingseinheiten zurückgelegt werden. „Ohne meine Eltern und die Unterstützung des Vereins wären diese Aufwendungen und die daraus resultierenden Erfolge nicht möglich gewesen“, sagt die junge Sportlerin, die auch Schule und Sport unter einen Hut bringen musste und muss.

Sie besucht die achte Klasse der Maria-Ward-Realschule in Günzburg, wo man anfangs skeptisch gewesen sei wegen ihrer Fehlzeiten. „Doch mittlerweile ist die Schule Stolz auf mich und meine Erfolge“, versichert Nur Arayan.

Und was sind ihre großen Ziele? Natürlich sind es die, von denen jeder Sportler träumt: „Die Teilnahme bei der Jugend-WM und natürlich als größtes Ziel einmal die Teilnahme bei den Olympischen Spielen.“ (tho)

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