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Burgau

13.01.2019

Tanzende Jetpiloten und ein „verrückter“ Dschinni bei der Burgavia

Ein „Flug“ durch die Kapuziner-Halle durfte beim Hofball der Burgavia natürlich auch nicht fehlen.
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Ein „Flug“ durch die Kapuziner-Halle durfte beim Hofball der Burgavia natürlich auch nicht fehlen.
Bild: Peter Wieser

Bei ihrem Hofball führt die Burgavia ihre Gäste in der Burgauer Kapuziner-Halle in die Ferne des Orients.

Einmal mehr hat sich die Kapuziner-Halle in Burgau am Samstag beim Hofball der Burgavia von ihrer besten Seite präsentiert. Die große Garde stand Spalier, ein Gläschen Sekt für die Gäste, und wer wollte, der konnte sich im Atrium in Ruhe noch ein bisschen auf den Abend einstimmen. Denn der sollte es in sich haben.

„Wir versprechen euch, ein Feuerwerk abzubrennen“, wandte sich Thomas Schretzenmaier an das Publikum. Präsident Ludwig Strehle blieb nur eines hinzuzufügen: „Lassen Sie sich verführen bei unserem Ball am Hofe.“ Also: Erst einmal alle Aktiven rein in den Saal, um sich vor den Gästen zu präsentieren. Gar nicht so einfach, die ganze Mannschaft auf die Bühne zu stapeln, wie Vize-Präsidentin und Co-Moderatorin Uli Schiffelholz bemerkte.

Die Gäste dürfen sich schnell mit auf die Tanzfläche gesellen

Umso beeindruckender war das Bild, das sich da nun um das Markgrafenpaar Hansi, dem allseits Bekannten vom oberen Hang, und Anna, der Feschen vom Burgauer Städtle, unter den „Hio, nommal so“-Rufen aus dem Publikum so alles scharte. Ein flotter Gardemarsch der Großen Garde, Markgraf Hansi und Markgräfin Anna tanzten den Markgrafenwalzer, und schon durften sich die Gäste mit auf die Tanzfläche gesellen. Dass diese nie leer blieb, dafür sorgte die Band Weekend, die das Publikum zwischen den Programmpunkten von den Plätzen zog. Als knapp 30 strahlende Minis und Flöhe zum bunten Zirkus Halli Galli hereinspazierten, durch diesen hindurch wirbelten und sich am Ende mit einem lautstarken „allewi allewa allewi wa wa, Burgavia, Burgavia, ra ra ra“, verabschiedeten, war die Antwort klar: „So isch recht, so isch recht, hio“, schallte es munter zurück.

Der Zirkus war noch lange nicht zu Ende: Jetzt waren es die Kinder, die den Gästen klar machten, dass Clowns selten alleine kommen. Und auch die Youngsters ließen sich nicht bändigen: Die machten die Manege frei für sich selbst als Dompteure. Mit dem Motto „Geschwader 13 – im Luftraum über Burgau wird es laut“ wurde es nun tatsächlich in der Kapuziner-Halle laut: Als Jetpiloten rasant über die Tanzfläche „fliegend“, rissen die Burgavia-Teenager die Gäste weit nach oben in die Lüfte mit. Und mit der Vintage Crew, acht ehemaligen Tänzerinnen um King Will I., ihrer Back-to-the-80s-Show und sich durch den „Rain in May“ tanzend, gab es noch ein „Zuckerle“.

Freunde aus der Schweiz waren auch dabei

Ganz besondere Gäste hatte die Burgavia am Samstag auch: Ihre Freunde aus der Schweiz, allen voran Hansruedi Letter, Ehrenpräsident der Opfi-Zunft aus Glattbrugg, waren wieder in die Kapuziner-Halle gekommen – samt einer riesigen Schale voller Konfetti. Mitternacht rückte langsam näher: Mit „The Wild Bunch“ hatte die Showtanzgruppe der m+m’s Burgau gleich ihren eigenen Saloon in die Halle mitgebracht und zeigte, dass im Wilden Westen andere Gesetze herrschen.

Zeit für die Showtanzgruppe der Burgavia, die mir ihrer Mitternachtsshow „Dschinni und Friends“ bereits in den Startlöchern stand: In prunkvollen Kostümen und begleitet von orientalischen Klängen, unter wilden Kämpfen Aladdins Wunderlampe suchend und mit einem etwas „verrückt“ wirkenden, dafür aber ganz lieben Dschinni, führte diese das Publikum in die Tiefen des fernen Orients. Schretzenmaier hatte recht behalten: Das Feuerwerk war lange zuvor explodiert und wieder hatte der Hofball der Halle ein besonderes Flair – Zirkusluft, donnernde Düsenjets vereint mit einem Hauch von Orient – verliehen. Jetzt waren die Gäste an der Reihe, denen die Tanzfläche noch lange danach ganz alleine gehörte.

Einmal mehr hat sich die Kapuziner-Halle in Burgau am Samstag beim Hofball der Burgavia von ihrer besten Seite präsentiert. Die Faschingsgesellschaft hat dem Publikum viel geboten.
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Die Burgavia brennt beim Hofball ein Feuerwerk ab
Bild: Peter Wieser


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