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Offingen

18.09.2019

Toter im Kanal: Todesursache nicht mehr feststellbar

Die Todesursache des vermissten Mannes aus Offingen, der tot in einem Kanal gefunden wurde, ist nicht mehr feststellbar.
Bild: Symbolfoto: Alexander Kaya

Woran der 57-jährige Mann aus Offingen, der vermisst war und tot in einem Kanal gefunden wurde, gestorben ist, ist nicht mehr eindeutig feststellbar.

Eine Woche lang war der 57-jährige Mann aus Offingen vermisst worden, ehe er am vergangenen Freitag tot in einem Kanal in der Nähe des Atomkraftwerks Gundremmingen gefunden wurde. Die Todesursache ist nicht mehr eindeutig feststellbar. Wie Sprecher Holger Stabik vom Polizeipräsidium Schwaben-Südwest auf Anfrage mitteilte, gebe es aber weder Anhaltspunkte für eine Fremdeinwirkung noch für einen Suizid.

Polizisten hatten das Fahrrad des 57-Jährigen nach dessen Verschwinden an einer Böschung am Fluss Mindel gefunden und eine große Suchaktion gestartet. Mit Booten, einem Hubschrauber und einer Drohne suchten die Retter den Fluss und das Ufer erfolglos ab.

Polizei suchte den Vermissten mit Polizeiboot und -hubschrauber

Neben Feuerwehr, THW, mehreren Rettungshundestaffeln verschiedener Hilfsorganisationen und einer Tauchergruppe der DLRG, war die Polizei auch mehrfach mit Polizeitauchern, einem Polizeiboot mit Sonartechnik, Suchhunden und einem Polizeihubschrauber im Einsatz gewesen. Spaziergänger entdeckten schließlich die Leiche in einem Kanal.

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Warum der 57-Jährige in den Kanal gestürzt ist, bleibt unklar. Wie Sprecher Stabik erklärte, hätten die Pathologen nach der Obduktion keine eindeutige Aussage treffen können. Der Tod habe aber auf alle Fälle eine medizinische Ursache. (zg/hva)

Lesen Sie hier auch: Vermisster aus Offingen tot im Kanal entdeckt

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