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Ehrenamt

01.02.2019

Treue Musiker in der Kapelle

Viele Ehrungen gab es bei der Werkskapelle des Atomkraftwerks. Das Bild zeigt von links den stellvertretenden ASM-Präsidenten Rainer Schaller, Hubert Gerblinger, der für 25 Jahre als Vorsitzender geehrt wurde, Stefan Kollmann (40 Jahre Musiker), Dirigentin Claudia Petzenhauser (15 Jahre Dirigentin), Lorenz Keppeler (50 Jahre aktiv), Günther Preißinger (50 Jahre), Eduard Kristl (25 Jahre), Johann Brandner (50 Jahre), Stefan Wiedemann (25 Jahre), den Technischen Geschäftsführer der KGG Heiko Ringel,und Peter Tausend, Beisitzer im Bezirk 12 des ASM.
Bild: Christina Kreibich/KGG

Vier Musiker spielen schon seit jeweils 50 Jahren im KGG-Ensemble Gundremmingen

Vier von 30 Musikern in der Werkskapelle des Atomkraftwerks Gundremmingen spielen schon seit einem halben Jahrhundert mit. Auch bei weiteren Musikern gab es Anlass, sie zu ehren. Auch Vereinsvorsitzender Hubert Gerblinger wurde für sein 25-jähriges Wirken als Vorsitzender und sein großes Engagement ausgezeichnet.

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Als „sympathische Botschafter der Kernkraftwerk Gundremmingen GmbH (KGG) und der Region „Bayerisch Schwaben“ würdigte der Technische Geschäftsführer Heiko Ringel die Akteure der Kapelle. Durch ihr Wirken erfreuten sie auch kranke Menschen und Klinikpatienten, die oft auf der Schattenseite des Lebens stehen. Klassische Blasmusikstücke spiele die Kapelle genauso wie amerikanischen Swing, lobte er. Peter Tausend, Mitarbeiter der KGG und Beisitzer im Bezirk 12 des Allgäu-Schwäbischen Musikbunds ASM, der 58 Mitgliedskapellen umfasst, würdigte das soziale Engagement der Werkskapelle ebenso wie ihren Zusammenhalt und Teamgeist. Rainer Schaller, stellvertretender Präsident des ASM, lobte zum 35-jährigen Bestehen das generationsübergreifende Engagement der Musikgruppe, deren jüngster Musiker 19 Jahre jung ist und deren ältester Musiker 88 Jahre alt ist.

Dirigentin Claudia Petzenhauser dankte den Musikern, deren enormes Engagement sowohl bei Proben als auch bei Auftritten spürbar sei. Die Werkskapelle agiert nicht nur als 30-köpfige Gesamtformation, sondern zu bestimmten Anlässen auch als kleineres Ensemble mit fünf bis sechs Musikern oder sogar als exkursionsfreudige Velo-Band auf dem Fahrrad. Zudem konnten die Festgäste anhand einer Foto-Diashow Einblicke in die Gründungsjahre der Werkskapelle gewinnen, als noch Koteletten, Schlaghosen und orangefarbene Stühle en vogue waren. (zg)

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