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Bubesheim

11.09.2019

Trinkwasser: Der Vertrag mit den Stadtwerken Günzburg ist fertig

Das Wasser aus den Leitungen der Günzburger Stadtwerke soll demnächst auch die Gemeinde Bubesheim versorgen. Ein entsprechender Vertrag ist unterschriftsreif.
Bild: Bernhard Weizenegger

Für das Trinkwasser in Bubesheim steht jetzt eine Lösung. Daneben steht eine Reihe weiterer wichtiger Aufgaben an, über die der Gemeinderat entschieden hat

Positiv aufgenommen wurden im Gemeinderat Bubesheim die neuesten Informationen zum Thema Trinkwasser. „Gesundheitsamt und Wasserwirtschaftsamt haben unser Konzept als sehr gut bewertet und befürworten es“, sagte Bürgermeister Walter Sauter. Der Vertrag über die Wasserlieferung liege unterschriftsreif vor. Zusätzlich werden die Stadtwerke die technische Betriebsführung für Wasserhaus und Brunnen übernehmen. Dieser Vertrag wird gerade ausgearbeitet.

Im August hatte der Gemeinderat den Anschluss von Bubesheim an die Stadtwerke Günzburg als Wassergast beschlossen. (Lesen Sie dazu auch: Bubesheim bekommt künftig auch Günzburger Wasser) Das Günzburger Wasser soll zusammen mit dem Wasser aus den Bubesheimer Brunnen in das Leitungsnetz eingespeist werden. Aktuell bezieht die Gemeinde ihr Wasser aus Leipheim, das Wasserhaus darf nicht genutzt werden. „Die Brunnen haben wir in Absprache mit den Behörden abgeschaltet“, informierte Sauter. Das geförderte Wasser wurde monatelang in den Bubesheimer Bach abgeleitet, da es ohne Wasserhaus nicht ins Netz eingespeist werden kann. Ende der Woche ist der Gemeinderat zu einer Besichtigung bei den Stadtwerken Günzburg eingeladen und wird sich in Jettingen-Scheppach einen Wasserbehälter anschauen, wie er auch in Bubesheim benötigt wird.

Gewerbeflächen in Bubesheim werden erweitert

Ein Bebauungsplan erweitert in Bubesheim in der Industriestraße die bereits vorhandenen Gewerbeflächen. Der Gemeinderat Bubesheim beendete das langwierige Verfahren, das zuerst von einer eher kleinteiligen Parzellierung mit Erschließungsstraße ausging und dann letztlich auf eine einzige große Fläche umgeplant wurde, mit dem abschließenden Satzungsbeschluss. Bürgermeister Walter Sauter erwähnte bisher noch nicht, wer sich dort ansiedeln wird. Das Überarbeiten des ursprünglichen Bebauungsplans im laufenden Verfahren verursachte Mehrkosten in Höhe von 4300 Euro.

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Minihäuser für Feriengäste sollen in Bubesheim entstehen

Um das gemeindliche Einvernehmen ging es bei einem Bauantrag für eine überdachte Holzlege auf der Grundstücksgrenze in der Gartenstraße, das einstimmig erteilt wurde. Die geplante Höhe der Überdachung macht das Verfahren nötig und obliegt jetzt der Prüfung durch das Landratsamt. Einen Bebauungsplan gibt es dort im Dorfkern nicht. Ebenfalls im Dorfkern nur an der Günzburger Straße möchte ein Bauherr zwei oder drei mobile Minihäuser für Feriengäste aufstellen und stellte deshalb eine Bauvoranfrage. Auch hier stimmte der Rat zu.

Mit sauberen Durchfahrtsstraßen und geleerten Sinkkästen möchte Bubesheim in die kalte Jahreszeit gehen. Der Maschinenring Ichenhausen bekam als wirtschaftlich günstigster Bieter den Zuschlag. Für 2,95 Euro pro Sinkkasten und eine Pauschale in Höhe von 295 Euro für das Kehren der Rinne werden Günzburger, Weißenhorner, Leipheimer, Kötzer und Wasserburger Straße gereinigt. Nachdem Gemeinderat Werner Mayer gefragt hatte „und wer macht die anderen?“, wurde entschieden, sich um eine Erweiterung des Auftrags auf das ganze Gemeindegebiet zu kümmern.

Sie ist die neue Datenschutzbeauftragte

Eleonore Elbs ist künftig auch die Datenschutzbeauftragte für Bubesheim. Viele Kommunen im Landkreis haben sich für die gemeinsame Datenschutzbeauftragte, die jetzt vom Landkreis eingestellt wurde und die über die Kreisumlage finanziert wird, entschieden.

Wie es mit dem Bubesheimer Bach und seiner Böschung, die an vielen Stellen ausgeschwemmt und eingebrochen ist, weitergeht, sollen Ortstermine mit Fachfirmen klären. Bis zum Jahresende müsste eine Sanierung des Bachbetts mit einem Kostenvoranschlag angemeldet werden, um Zuschüsse erhalten zu können, so Bürgermeister Walter Sauter.

Pünktlich zum Schuljahresanfang fragte Gemeinderat Werner Mayer nach, wann die Absperrpfosten für Kraftfahrzeuge am Schulweg von Bubesheim nach Wasserburg montiert werden. Bürgermeister Walter Sauter versprach, sie zu bestellen und montieren zu lassen. Die Absperrung ist nötig, da sich immer mehr Autofahrer nicht an das Durchfahrtsverbot halten und so die Schulkinder auf der schmalen Straße gefährden.

An den Investitionen der Grund- und Hauptschule in Wasserburg wird sich Bubesheim als Mitglied des Schulverbands Wasserburg I auch beteiligen. Bubesheims Anteil beträgt heuer 90 000 Euro für die Sanierung der Turnhalle und den Anschluss an das Glasfasernetz sowie WLAN-Ausstattung. 2020 müssen 150 000 Euro für Schuldach und Heizung, 2021 150 000 Euro für Sporthallendach und Mittagsbetreuung und 2022 275 000 Euro für die Fassade im Bubesheimer Haushalt eingeplant werden. Momentan prüft der Schulverband, ob ein Kredit aufgenommen werden kann.

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