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10.01.2019

Ungedeckter Bedarf von mehr als einer Million

In Haldenwang ist der Haushalt der VG verabschiedet worden.

Die Verwaltungsgemeinschaft Haldenwang hat ihren Haushalt verabschiedet

Am Dienstag hat die Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Haldenwang ihren Haushalt für das Jahr 2019 verabschiedet. Er schließt mit einem Verwaltungshaushalt in Höhe von rund 1,3 Millionen und einem Vermögenshaushalt in Höhe von 32000 Euro ab. Damit hat sich der Haushalt im Vergleich zu den Vorjahren einmal mehr erhöht. Zu begründen sei dies mit der Erhöhung der Personal- und EDV-Kosten, wie auch durch noch anstehende Zimmerrenovierungen, wie Kämmerin Manuela Hesse erklärte. Nachdem die Verwaltungsgemeinschaft über nur wenige Einnahmen aus Zuweisungen verfüge, ergebe sich ein ungedeckter Bedarf in Höhe von rund 1,12 Millionen Euro.

In der Verwaltungsgemeinschaft haben sich – Hauptgrund ist die Bereitstellung von Baugebieten – die Einwohnerzahlen unterschiedlich entwickelt. In Haldenwang und in Röfingen sind diese um 2,5 Prozent beziehungsweise um 2,2 Prozent gestiegen. Zum 31. Dezember hatten die Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgesellschaft Haldenwang insgesamt 6125 Einwohner. Damit ergibt sich für die Gemeinde Dürrlauingen (1624) ein Umlagebetrag in Höhe von rund 297000 Euro, in Haldenwang (1937) sind dies gut 354000 Euro und in Landensberg (702) knapp 128000. Auf die Gemeinden Röfingen und Winterbach mit 1123 beziehungsweise 739 Einwohnern entfallen rund 205000 sowie 135000 Euro. Der Betrag je Einwohner beträgt damit 182,84 Euro und ist gegenüber dem Vorjahr um 38,53 Euro gestiegen. Die Verwaltungsgemeinschaft ist schuldenfrei, der Rücklagenstand wird zum 31. Dezember 2019 voraussichtlich rund 56000 Euro betragen.

Ab 1. Januar 2021 ist mit dem Umsatzsteuergesetz jede Gemeinde umsatzsteuerpflichtig. Man müsse Vorbereitungen treffen, wie man vorgehe, sagte Gemeinschaftsvorsitzender und Dürrlauingens Bürgermeister Edgar Ilg. Bei jeder Einnahme müsse bewertet werden, ob sie zu versteuern ist – keine leichte Aufgabe für Gemeinden, so Hesse. Die Gemeinschaftsversammlung stimmte zu, seitens des Vorsitzenden in Zusammenarbeit mit der Verwaltung eine gemeinsame steuerliche Vertretung zu beauftragen. (wpet)

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