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18.07.2010

Vereine waren zahlreicher als bisher vertreten

Der jährliche Luftballonstart der Kinder gehört zum Ichenhauser Stadtfest.
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Der jährliche Luftballonstart der Kinder gehört zum Ichenhauser Stadtfest.

Ichenhausen Bunte Luftballons im weißblauen Himmel, angenehme Temperaturen und viele gut gelaunte Festbesucher: So verheißungsvoll begann das Ichenhauser Stadtfest 2010. Unter den Klängen des Ichenhauser Fanfarenzugs und der Stadtkapelle zogen die Stadträte, Ehrengäste, viele Vereine und nicht zuletzt die Kinder zur Bühne am Marktplatz. Dort begrüßte Bürgermeister Hans Klement die Ehrengäste, die "cari amici", die Freunde aus Valeggio, die mit 50 Festbesuchern angereist waren.

Von Martina HäuSSler (Text und Bilder)

Der Kulturreferent aus Valeggio, Simone Mazzafelli, übernahm den Fassanstich, begleitet wurde er von der Vorsitzenden des italienischen Partnerschaftsvereins, Bruna Bigagnoli. Neu bei diesem Fest: Die Stadt Ichenhausen war der Veranstalter, nachdem die Wirtschaftsvereinigung kurzfristig die Organisation abgegeben hatte. "Dank des großen Einsatzes der beiden Wirte Heinrich Welscher und Markus Brida und der Hauptorganisatorin im Rathaus, Gabi Rau, konnte das beliebte Stadtfest geplant und durchgeführt werden", freute sich Hans Klement. Er dankte allen Helfern, den teilnehmenden Vereinen, die zahlreicher als bisher vertreten waren, und der Gastronomie, die den Besuchern bayerisch-schwäbische Schmankerl, aber auch türkische, italienische und griechische Spezialitäten anbot.

Zünftige Blasmusik von einer der zahlreichen Kapellen

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Dazu gab es zünftige Blasmusik von den Musikkapellen aus Ichenhausen, Behlingen, Wettenhausen und Autenried. Der Itamuka-Verein bot seinen bewährten Flohmarkt, an der Festbühne unterhielt der "Liederkranz an der Günz" mit festlichen, weinseligen Liedern. Die "Goißlschnalzer" und der Trachtenverein hatten ihre traditionellen Auftritte, auch die Teakwondo-Schule und die junge Tanzgruppe "Fame" ernteten Beifall für ihre Darbietungen.

Erweitert war auch das Spiel- und Unterhaltungsangebot auf der Heinrich-Sinz-Straße für die kleinen Festbesucher: Bei der Freiwilligen Feuerwehr, den Handballern, beim Kegelklub, aber auch beim Montessori-Kindergarten wurden Mohrenköpfe oder Wasserbomben geworfen, gewürfelt, Schätze gesucht; vor allem die Mädchen ließen sich Haarsträhnchen flechten oder sich schminken.

Kolping war mit drei Attraktionen vertreten: Das Bemalen lustiger Tiermasken war neu im Angebot. Nach wie vor ein "Renner" - die Kettcarbahn und die Kolping-Splash-Attraktion, bei der die Jungkolpingmitglieder durch gezielte Ballwürfe platschnass gemacht wurden.

Leider wurde nicht nur die Kolpingjugend nass, den Stadtfestbesuchern ging es abends genauso: Dauerregen vertrieb einige Gäste. Die anderen füllten die Gaststätten, den Valeggio-Stand oder ließen sich später wieder von zwei Musikbands beim Schloss bis spät in die Nacht unterhalten. Der Bürgermeister und die beiden Wirte freuten sich dennoch über ein gelungenes Fest unter neuer Leitung und planen eine positive Weiterentwicklung für 2011.

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