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Dart

02.09.2019

Volltreffer mit fliegenden Pfeilchen

Glückliche bayerische Meister im E-Dart: In Oberfranken siegten die schwäbischen Dart Vaders mit (von links) Janos Ladmaci, Roland Vogg, Oliver Baumann, Markus Schubert und Jürgen Girner.
Bild: Baumann

Im Finale um die bayerische Meisterschaft im E-Dart duellieren sich zwei Teams aus dem Landkreis Günzburg. Am Ende haben die Dart Vaders um Kapitän Oliver Baumann aus Burtenbach die Nase vorn.

Als das letzte Pfeilchen sein Ziel gefunden hatte und die Last der stundenlangen Konzentration innerhalb weniger Augenblicke absackte, durfte endlich gejubelt werden. Die Dart Vaders sind bayerische Meister der Liga-Mannschaften. Bei den Titelkämpfen in der Hauptsmoorhalle in Strullendorf gewann der Verein mit Sitz in Dinkelscherben den Wettkampf 501 Single Out (siehe So funktioniert das Spiel). Im Finale setzten sich die Männer um Kapitän Oliver Baumann aus Burtenbach 4:1 gegen die Train Pirates aus Ichenhausen durch.

Souveräne Siege

Mit ein wenig Abstand zum grandiosen Auftritt erinnerte Baumann an die entscheidenden Momente in Oberfranken und sagte: „Da geht der Puls schon hoch, zumal das Finale für unsere Verhältnisse sehr hochklassig war.“ Zusammen mit seinen Mannschaftskameraden Janos Ladmaci und Jürgen Girner aus Dinkelscherben sowie Roland Vogg aus Haldenwang und dem als Ersatzspieler aufgebotenen Markus Schubert aus Dinkelscherben kam der 49-jährige Baumann souverän durch die ersten Turnierspiele. Nach drei Siegen ging es zum ersten Mal gegen die Train Pirates, die in der Aufstellung Bernd Bihlmaier, Fabian Bader, Erhard Mecher und Sven Genschur (Kapitän) zum Turnier im Landkreis Bamberg antraten. Das 3:0 machte spätestens klar, dass der Weg zum Titel nur über die Dart Vaders führen würde. Und genau so kam es dann auch. Über Umwege gelangten auch die Ichenhauser noch ins Endspiel, hier aber setzte sich das Baumann-Team erneut deutlich 4:1 durch. Lediglich das erste Duell verhieß echte Spannung; alle anderen Resultate in diesem Vergleich waren eindeutig.

Ein Konzentrations- und Nervenspiel

Baumann zeigte sich hinterher „mega-stolz“ auf das gesamte Team. Bereits im Vorfeld hatte man sich Chancen ausgerechnet, doch dass es so gut laufen könnte, war nicht planbar. Immerhin ist Dart ein schwieriges Konzentrationsspiel. Vor allem bei solchen Titelkämpfen gilt es laut Baumann, „Nerven zu beweisen – und ein bisschen Training braucht’s schon auch“. Entscheidend für den Triumph seiner Mannschaft bei den aktuellen Meisterschaften war nach den Worten des Burtenbachers: „Es hat wirklich jeder am oberen Rand seines Leistungsvermögens gespielt.“

Beide Teams spielen in derselben Liga

Die aktuell unterlegenen Train Pirates werden ihre Chance zur sportlichen Revanche erhalten. Sie spielen zusammen mit den Dart Vaders und zehn weiteren Mannschaften – vier von ihnen sind im Landkreis Günzburg daheim – in der Günztal-Abteilung der regionalen Private Dart Liga (PDL). Sie ist eine von 16 Ligen unter dem Dach des BayDSV. Liga-Sekretär Reinhold Forke aus Thannhausen gründete die PDL 1997. Dass er nun gleich zwei Medaillengewinner auf bayerischer Ebene in seiner Liga hat, erfüllt auch ihn mit großer Freude.

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