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Mitgliederversammlung

29.03.2011

Waldsauna für das Waldbad

Der neue Vorstand des UWB (von links): stellvertretender Vorsitzender Hans Kaltenecker, Schatzmeisterin Eva Flemisch, bisheriger Schatzmeister Gerhard Rössler, Vorsitzende Ruth Abmayr und Schriftführerin Miriam Albrecht.
Bild: Foto: Skrebbas

UWB will attraktiveres Konzept für die städtische Einrichtung. Beim Thema Hanggarage ist man vom fehlenden Engagement der örtlichen Wirtschaft enttäuscht. Flemisch ist Nachfolgerin von Rössler als Kassiererin

Günzburg Sachlichkeit und große Übereinstimmung zeichnete die Mitgliederversammlung des Unabhängigen Wählerblocks (UWB) Günzburg aus. Neben den Berichten des Vorstandes standen die Neuwahlen eines Kassierers und Schriftführers auf der Tagesordnung.

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Vorsitzende Ruth Abmayr freute sich über die problemlose Abwicklung des Programmes 2010. Alle vorgesehenen Programmpunkte, wie Kinderfest und Kinderkino, Radtour, Weihnachtsmarkt und Weihnachtsfeier sowie Stammtische in den Stadtteilen konnten durchgeführt werden. Auch die im Vorjahr wetterbedingt ausgefallene Stadtführung mit Monika Stocker vom Brauchtumsverein konnte bei großer Beteiligung im abgelaufenen Jahr nachgeholt werden. Besonders zufrieden zeigte sich die neue Vorsitzende mit der nach wie vor ungebrochenen Akzeptanz des UWB-Kinderfestes, das fester Bestandteil im städtischen Jahresprogramm, aber auch bei vielen Familien ist. Problemlos verlief die Abwicklung der satzungsgemäßen Regularien, da die letztmalig von Schatzmeister Gerhard Rössler für das Jahr 2010 ermittelten Zahlen die Anwesenden zufriedenstellten und damit die von Gerhard Flemisch beantragte Entlastung des Vorstandes nur eine Formalität war. Unter großem Beifall der Versammlung bedankte sich die Vorsitzende mit einem Blumenstrauß beim ausscheidenden Kassierer für sein langjähriges Engagement im Vorstand des UWB.

Der Fraktionsvorsitzende Ferdinand Munk zog in seinem Bericht eine positive Halbzeitbilanz über die derzeitige Stadtratsperiode. Mit der Einrichtung der Mobilitätsdrehscheibe am Bahnhof sei in der ersten Hälfte der Legislaturperiode ein städtebaulicher Meilenstein gesetzt worden. Besonders stolz ist man in den Reihen des UWB, dass die erfolgreiche Einrichtung eines Seniorenbeirats sowie die jetzt in die Planungsphase schreitende Errichtung einer Dreifachturnhalle durch Anträge des UWB untermauert wurden. „Aber auch die zweite Hälfte unserer Amtszeit hält noch ein paar dicke Bretter bereit, die es zu bohren gilt“, so Munk. Er listete eine ganze Reihe Punkte auf, die noch auf der To-do-Liste stehen. So die Erweiterung oder Erneuerung der Feuerwache oder Klärung der Frage nach einem neuen oder weiteren Raum für die Jugend.

Waldsauna für das Waldbad

Weiter fordert die UWB-Fraktion ein Sanierungskonzept der teilweise unzumutbaren Straßen in der Großen Kreisstadt. Der Seniorenbeirat müsse bei der Einrichtung von fehlenden Kurzzeitpflegeplätzen in der Stadt unterstützt werden. Ein attraktiveres Konzept für das Forum, aber auch das Waldbad sei erforderlich. Bei Zweiterem könne man sich die Einrichtung einer Waldsauna vorstellen.

Für den UWB ist auch das Thema „Hanggarage“ noch nicht vom Tisch. Man ist allerdings sehr vom fehlenden Engagement der örtlichen Wirtschaft enttäuscht, wie die Vorabbefragung nach der Optionierung eventueller Parkplätze ergab. Zu einer weiteren Belebung der Innenstadt sind laut Munk zusätzliche Parkplätze unbedingt erforderlich, da die derzeitigen auf dem ehemaligen SBI- und Lutz-Gelände nur Übergangslösungen sind.

Verkehrsentlastung auf der Ulmer Straße gefordert

Weitere Programmpunkte, die dringend zu unterstützen sind, seien die Einrichtung von Ganztagsklassen und ein beschleunigter Neubau der sanierungsbedürftigen Günzbrücke. „Eine zivile Nutzung des Fliegerhorstgeländes birgt große Chancen, aber auch große Hemmnisse. Es muss dabei darauf geachtet werden, dass eine Verkehrsentlastung der Ulmer Straße erreicht werden kann“, erklärte Munk.

Ein rechtliches Problem zwischen der Stadt Günzburg und dem Land Bayern sieht der UWB-Fraktionsvorsitzende in Sachen „Vernässung Donaumoos“, wenn es zu ersten Schäden kommen sollte. „Auch die derzeitige Energiediskussion geht an Günzburg nicht vorbei. Wir werden zu prüfen haben, ob es Sinn macht mittels Partner über die Stadtwerke eine eigene Energieversorgung anzubieten“, so Munk.

Angesichts dieser umfangreichen Themenpalette stellte die Versammlung fest, dass die zweite Hälfte der Stadtratsperiode genügend Gelegenheit bieten werde, mit einer guten Mannschaft das eigene Profil zu schärfen. Keine Überraschungen erbrachten die Ergänzungswahlen im Vorstand. Einstimmig wurde die bisherige Schriftführerin Eva Flemisch in das neu zu besetzende Amt des Schatzmeisters gewählt. Ebenfalls einstimmig folgt ihr Miriam Albrecht ins Amt der Schriftführerin nach. (pm)

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