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Marktgemeinderat

22.06.2019

Waldstetter Wildwuchs muss weg

90000 Euro für Sanierung der Rinnen und Randsteine

Der Wildwuchs muss weg: Die Marktgemeinde Waldstetten lässt Rinnen und Randsteine sanieren, den Auftrag dazu haben die Räte in der jüngsten Sitzung einstimmig an die Firma Riedel in Leipheim vergeben. Maximal 90000 Euro sollen dafür ausgegeben werden.

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Aus dem vergangenen Jahr steht für die Rinnen-und Randsteinsanierung noch ein Haushaltsrest in Höhe von 44000 Euro zur Verfügung, für das laufende Jahr und für 2020 sind jeweils 50000 Euro im Haushaltsplan vorgesehen. Pro Kilometer rechnet die Marktgemeinde entsprechend dem Angebot der Firma Riedel mit 16500 Euro Kosten.

Grund für die Sanierungsmaßnahme sind immer mehr offene Fugen im Rinnen-und Randsteinbereich an den Straßenrändern. Den Zementfugen beispielsweise an den überfahrbaren Homburger Kanten und an Randsteinen habe im Lauf der Jahre das vom Winterdienst ausgebrachte Streusalz zugesetzt, erfuhren die Gemeinderäte. Die Fugen haben sich mit humusartigem Material gefüllt, das Wildkraut kann bestens gedeihen.

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Zuerst müssen also diese Fugen mit einem scharfen Wasserstrahl gereinigt werden, bevor sie mit Zementschlamm wieder ausgefugt werden können. Für eine Verfugung mit Epoxitharz sei aktuell kein Angebot zu bekommen, sagte Michael Unterholzner vom Sachgebiet Bauverwaltung der Verwaltungsgemeinschaft Ichenhausen.

Unterholzner fragte die Waldstetter Marktgemeinderäte, ob vor der Sanierung die betroffenen Straßen mit einer Kehrmaschine gereinigt werden sollen. Dies könne man sich sparen, sagte Ratsmitglied Rudolf Göppel. Wichtiger sei es, so die Räte Göppel und Christian Schneider, dass die Anlieger rechtzeitig über die Rinnen-und Randsteinsanierung informiert werden und keine Autos im Weg stehen. Unterholzner versicherte, dass die betroffenen Straßen rechtzeitig gesperrt werden. (ilor)

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