Mountainbike

08.09.2017

„War ganz gut“

Steinige Abfahrt: Georg Egger führt hier noch knapp vor dem Norweger Petter Fagerhaug. Am Ende des Weltcup-Rennens in Südtirol setzte sich der Skandinavier im Kampf um den dritten Platz durch.
Bild: Armin M. Küstenbrück

Wie Georg Egger beim Weltcup-Rennen in Italien abschneidet und was der Obergessertshauser zu seinem Auftritt sagt. Jetzt startet er bei der Weltmeisterschaft.

Mit einer starken Leistung hat sich Georg Egger beim Weltcup-Finale der Mountainbiker im Val di Sole (Südtirol) zurückgemeldet. Sein vierter Platz brachte ihn in der U23-Gesamtwertung um drei Positionen auf Rang vier nach vorne.

Während Albstadt-Sieger Nadir Colledani vor heimischem Publikum schon nach einer Runde auf und davon fuhr und Weltcup-Gesamtsieger Martins Blums aus Lettland an zweiter Stelle alleine unterwegs war, kämpfte Egger gegen Nove-Mesto-Sieger Petter Fagerhaug aus Norwegen und mit dem Dänen Sebastian Carstensen Fini um den dritten Podestplatz. Eine Tempo-Verschärfung des Schwaben in der vierten von sechs Runden hängte Carstensen jedoch ab. So kam es zum Duell zwischen dem Biker des MSC Wiesenbach und dem Skandinavier. In der letzten Runde liefen dann die Attacken. „Am Berg hatte ich das Gefühl, genauso stark zu sein, aber im technischen Bereich war er etwas besser“, erklärte Egger, wie er den Zweikampf um seinen zweiten Podestplatz in dieser Saison verlor. In der letzten Runde versuchte Egger, den Norweger abzuhängen, doch der blieb dran und spielte dann seinen Vorteil aus. Drei Sekunden vor dem DM-Dritten der Elite aus Obergessertshausen wurde Fagerhaug Dritter. Egger hatte im Ziel einen Rückstand von 1:53 Minuten auf den Sieger Colledani (1:14:34 Stunde).

„War ganz gut heute“, begann Egger seinen Kommentar. „Klar, Podest wäre schöner gewesen, aber es hat Spaß gemacht.“ Besonders wichtig war ihm, dass er nach der Enttäuschung bei den Europameisterschaften ein Erfolgserlebnis mit zur Weltmeisterschaft nach Australien mitnehmen konnte. „Es tut gut, vor der WM noch mal ein gutes Rennen zu haben.“

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Andreas Egger startete als 55. und fuhr in den ersten von sechs Runden konstant. In der dritten Runde hatte er einen Einbruch aufgrund des hohen Tempos und des feucht-warmen Wetters. Erst in der vorletzten Runde konnte er wieder nach vorne fahren und belegte Platz 70.

In den kommenden Wochen stehen für die Lizenzfahrer des MSC Wiesenbach die entscheidenden Rennen um die Gesamtwertung der Bayernliga sowie die bayerische Meisterschaft im Marathon und im Sprint auf dem Programm.

Georg Egger befindet sich mit dem deutschen Nationalkader in Cains (Australien), wo in diesen Tagen die Weltmeisterschaften stattfinden. In seiner Klasse U23 dürfen drei deutsche Sportler teilnehmen. Aufgrund seiner bisherigen Leistungen steht der Weltranglisten-Vierte als bester Deutscher in der ersten Startreihe.

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