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30.01.2019

Was Günzburgs CSU von Söder will

„Inhaltsschweres“ Geschenk an Parteichef

Über Glückwünsche freuen sich die Adressaten in der Regel auch noch im Nachgang. Eine gute Woche nach der Wahl Söders zum CSU-Parteichef in München gratuliert nun der Ortsvorstand der CSU Günzburg „herzlich dem neuen Landesvorsitzenden Markus Söder, und dies nicht nur zum neuen Amt, sondern auch zur Entscheidung der Neuausrichtung der Partei“. Söder, heißt es in einer Mitteilung der Ortsverbandsvorsitzenden Ruth Niemetz, sei in Günzburg kein Unbekannter. Bereits mehrfach habe der Ministerpräsident – auch schon in der Zeit vor dem aktuellen Amt – die Kreisstadt besucht. Der Ortsverband hat Niemetz zufolge daher auch ein „inhaltsschweres Geschenk“ für ihn: In einer Ortskonferenz der CSU wurde noch im November im Nachgang an die Landtagswahlen ein Sachthemenpapier für die zukünftige Ausrichtung der CSU von der Basis erarbeitet. „Das Papier haben wir an den Kreisvorsitzenden Alfred Sauter und den Bezirksvorsitzenden Markus Ferber weitergeleitet.

Die Resonanz sei „mehr als erfreulich“, wie die Ortsvorsitzende Niemetz erläutert. Das Papier habe nämlich seinen Weg bis zum Parteivorsitzenden gefunden. Die Basis fühle sich mitgenommen, weil ihre Arbeit vor Ort bis ganz oben gewürdigt werde.

In dem Sachthemenpapier stellte die Basis unter anderem fest, dass die Abhängigkeit der unzähligen Umfragen vor einer Wahl und der daraus resultierende Aktionismus besser einer sorgsamen Bewertung der Datenlage und einer authentischen eigenen Politik weichen müsse. Man müsse sich selbst treu bleiben. Dazu gehöre auch, dass die CSU vermehrt zukunftsträchtige Themen setzen muss. Hier biete es sich an, wieder deutlicher auf die Basis zu hören. „Daher begrüßen wir ausdrücklich den Schritt des neuen Landesvorsitzenden hin zur Erneuerung der Partei, auch mit Blick auf die kommenden Generationen.“, berichtet Ruth Niemetz aus dem eigenen Vorstand.

Dort erwarte man nun eine vermehrte und zügigere Bearbeitung der Themen, wie Nachhaltigkeit, Gesundheit, Pflege und Alterssicherung. Das seien die Themen, die junge Leute umtreiben und worauf sie eine Antwort erhalten wollen. Dazu müsse die CSU tragfähige Konzepte vorlegen und die Kommunikation mit dem Bürger verbessern.

Der Ortsverband wolle in eigenen Orts- und Kreiskonferenzen diesem Auftrag gerne nachkommen, Themen, die brennen, aufgreifen und ihre Ideen vermehrt in die höheren Parteiebenen weiterleiten. „Wir in der Günzburger CSU sind bereit und melden uns vermehrt zu Wort in München.“, fasst Ruth Niemetz zusammen.

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