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Handball-Bayernliga

17.01.2020

Was das Aus in Heidingsfeld für den VfL Günzburg bedeutet

Hat in Günzburg schon einen Untergang erlebt und fühlt deshalb besonders mit den Handballern in Heidingsfeld: Stephan Hofmeister.
Bild: Ernst Mayer

Die Unterfranken ziehen ihr Bayernliga-Team zur Saison-Halbzeit aus dem Spielbetrieb zurück. In der Tabelle hat das Konsequenzen.

Handball-Bayernligist TG Heidingsfeld zieht seine Mannschaft mit sofortiger Wirkung aus dem Spielbetrieb zurück. In einer nicht namentlich unterzeichneten Mitteilung macht die Spartenführung der Unterfranken fortschreitenden Spielermangel als Ursache der Entscheidung geltend.

Tiefpunkt war das 15:43 gegen TG Landshut

Erste Anzeichen für Schwierigkeiten habe es schon vor dem Saisonstart gegeben, heißt es im Schreiben. Damals hätten alle Heidingsfelder Handballer zugesagt, diese Saison unter den intern besprochenen Bedingungen zu absolvieren. Nach dem Rücktritt eines Spielers im Dezember habe sich die Lage bei den „Hätsfelder Bullen“ allerdings zugespitzt. Insgesamt hätten sich bis Mitte dieser Woche fünf Bayernliga-Handballer abgemeldet. Den sportlichen Tiefpunkt bildete die mit einer Not-Mannschaft bestrittene, jüngste Partie gegen Landshut, die krachend 15:43 verloren ging. In der Erklärung steht weiter: „Eine Fortführung der Saison hätte aus unserer Sicht nur noch eine Verzerrung der Tabelle bedeutet, weswegen wir uns zu diesem schweren Schritt entschieden haben.“

So traurig die Nachricht aus sportlicher Sicht ist: Der VfL Günzburg profitiert davon. Als einziges Spitzenteam der Bayernliga verloren die Weinroten ihr Hinrunden-Spiel gegen die Würzburger Vorstädter (22:26 - lesen Sie hier den Spielbericht). Da nun alle Begegnungen der Heidingsfelder aus der Wertung genommen werden, rückt der VfL Günzburg von Tabellenplatz drei in die Führungsposition – punktgleich mit, aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs aber vor der TG Landshut.

Auch Günzburg musste schon bei Null beginnen

Seitens des VfL Günzburg erinnerte Stephan Hofmeister an frühere, düstere Tage an der Donau, als man nach Jahren an der deutschen und europäischen Spitze selbst bei Null beginnen musste. Hofmeister formulierte: „Der VfL Günzburg wünscht der TG Heidingsfeld viel Energie in dieser schwierigen Situation, lauter richtige Entscheidungen und baldige positive Nachrichten.“

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