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Burgau

31.01.2020

Was wird aus dem ehemaligen Rewe in Burgau?

Das Grundstück des ehemaligen Rewe-Markts in Burgau ist inzwischen mit einem Zaun abgesperrt.
Bild: Bernhard Weizenegger

Das Gelände ist abgesperrt. Was wird nun aus dem Gebäude - und aus dem Flohmarkt, der lange Zeit auf dem Parkplatz des Supermarkts veranstaltet wurde?

Seit Ende November ist der Rewe-Markt in Burgau geschlossen. Wie geht es mit dem Gebäude weiter? Auf Anfrage unserer Zeitung sagt der Geschäftsführer der Eigentümergesellschaft, Georg Schupfner, dass man mit einem Interessenten verhandele. Doch noch sei nichts spruchreif. Man lasse derweil den Unrat wegräumen, der sich auf dem Grundstück bereits angesammelt hat. Das Areal wurde auch mit einem Zaun abgesperrt.

Ob dort wie früher wieder ein Flohmarkt stattfinden kann, müsse man dem möglichen neuen Mieter überlassen. Doch bis April oder Mai werde dort keine solche Veranstaltung möglich sein. Veranstalter Normann Köck sieht derzeit keine alternative Fläche in Burgau, die Suche sei bislang nicht erfolgreich. Zuletzt habe er am 15. Dezember einen Flohmarkt auf dem nun ehemaligen Rewe-Parkplatz veranstaltet, ab März würde er wieder anfangen wollen.

Am Eisstadion sieht die Stadt Burgau die einzige öffentliche Fläche

Auf Anfrage erklärt die Stadtverwaltung Burgau, das höchstens auf der Parkfläche am Eisstadion und Freibad ein öffentlicher Platz für eine solche Veranstaltung zur Verfügung stehe, das Areal aber nun einmal für die Besucher benötigt werde. Wenn der Veranstalter einen Antrag stellt, werde man ihn natürlich prüfen.

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Rewe hatte den Markt in Burgau aufgegeben, weil er nicht mehr den zeitgemäßen Ansprüchen und Anforderungen an einen modernen Supermarkt entspreche, teilte das Unternehmen im Herbst 2019 auf Anfrage unserer Zeitung mit. Aufgrund der Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Filiale, unter anderem beeinflusst durch die Ansiedlung des neuen Wettbewerbers – auf das ehemalige Zimmermann-Areal zieht Edeka – würde sich eine Optimierung des Gebäudes nicht rechnen. (cki)

Aktualisierung vom 11. Februar 2020: Flohmarkt-Veranstalter Normann Köck erklärt nun, bereits am 15. März dürfe er wieder auf das Gelände. Das bestätigt Schupfner – er habe sich entschieden, das nun doch früher zu genehmigen.

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