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Konzert

30.04.2019

Weg zu einer besseren Welt führt über Gott

Vom Altarraum aus präsentierte die Musikkapelle Freihalden-Oberwaldbach ihr „Gotteslob“ beim Jahreskonzert in der Oberwaldbacher Pfarrkirche Maria Immaculata.
Bild: Jürgen Bigelmayr

Die Musikkapelle Freihalden-Oberwaldbach preist bei ihrem Jahreskonzert den Herrn

Madeira, Sri Lanka, Mosambik, Sudan, Syrien, Naher und Mittlerer Osten, Ukraine, USA, Russland China, Europäische Union: „Unsere Welt ist geprägt von vielen Turbulenzen“, sagte Werner Biberacher, der Vorsitzende der Musikkapelle Freihalden-Oberwaldbach. Es bleibe die Hoffnung, dass es besser werde. Dem gab das Bläserensemble unter Leitung von Raimund Stocker bei seinem Jahreskonzert in der Pfarrkirche „Maria Immaculata“ in Oberwaldbach musikalisch Ausdruck. Im Mittelpunkt der zehn aufgeführten Stücke stand der Glaube. Wer auf Gott baue, der werde Erlösung erlangen. In verschiedenen Variationen ließ die Musikkapelle diese christliche Grundbotschaft immer wieder aufs Neue erklingen.

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Es begann mit dem getragenen, schließlich dann strahlend aufragenden „Schalom, chaverim, scha-lom“, der hebräischen Preisung von Heil, Friede und Ruhe. In „Gabriellas Song“ singt sich die Hauptdarstellerin aus dem schwedischen Kinofilm „Wie im Himmel“ frei von Angst, männliche Gewalt zu erfahren. Dirigent Raimund Stocker und Co. brachten das Lied instrumental überzeugend dar. In „Herr wir bitten: Komm und segne uns“ und „Jesus, berühre mich“ ließ die himmlische Kraft die Seelen der Zuhörerinnen und Zuhörer blühen.

Im Mittelteil des Konzerts verstärkten die Hymnen „Meine Hoffnung und meine Freude“ sowie „Halleluja“ das Vertrauen in Gott. Das Lied „Meine Hoffnung und meine Freude“ feierte seinen Durchbruch beim europäischen Jugendtreffen 2001 in Barcelona, als 80 000 beseelte Stimmen es gemeinsam schmetterten.

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„Hal-le-lu-ja!“ (auf Deutsch: „Lob-preiset Gott!“) sei wahrscheinlich das weltweit meistgesungene Wort überhaupt, meinte Konzertmoderatorin und Klarinettistin Katrin Gistel, die ihre Anmerkungen und Erklärungen wohlbedacht setzte.

Einem Appell zur Achtsamkeit kam „Ins Wasser fällt ein Stein“ gleich. Das Lied forderte auf, Worte und Taten zurückhaltend und empathisch zu wählen. Denn, so Katrin Gistel, „auch kleine Handlungen können Wellen schlagen, also Schaden anrichten“. Umgekehrt könne man mit kleinen Gesten und Worten Gutes erreichen.

Die einzige ausgesprochen profane Nummer war „Skyfall“, der Titelsong aus dem 23. James-Bond-Film aus dem Jahr 2012. Doch auch da geht es natürlich um Gut und Böse: 007 – der britische Agent, mit dem Auftrag, die Welt vor dem Übel zu retten.

Das Konzert, das einen besseren Besuch verdient gehabt hätte, endete wieder mit zwei sakralen Stücken: „Immer auf Gott zu vertrauen“ und „Vergiss nicht zu danken dem ewigen Herrn“, welches vom Publikum abschließend mitgesungen wurde.

So schloss sich der Kreis der konzertanten Kernaussage, die sich wie ein roter Faden durch den musikalischen Nachmittag gezogen hatte: Der Weg zu einer besseren Welt führt über den Glauben und das Vertrauen in Gott.

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