Newsticker

Personenschützer mit Corona infiziert: Heiko Maas in Quarantäne

17.03.2009

Weitere Fördergelder

Günzburg (AZ) - Energiesparmaßnahmen an Wohngebäuden können so günstig wie nie finanziert werden. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat erneut die Zinssätze in vielen Förderprogrammen gesenkt. Wie die städtische Agenda-Beauftragte Christine Hengeler mitteilt, liege der günstigste Zinssatz im CO2-Gebäudesanierungsprogramm bei 1,4 Prozent für einen Kredit mit 20 Jahren Laufzeit. Wer keinen Kredit aufnehmen möchte, könne alternativ bei der KfW-Bank einen Zuschuss beantragen. Das sei zum Beispiel für eine Dämmung der Außenwände, eine Fenstererneuerung oder den Einbau einer neuen Heizungsanlage möglich.

"Neu ist, dass man jetzt auch bei ein oder zwei Maßnahmen, die zusammen mindestens 6000 Euro kosten, eine Beihilfe erhält", betont Hartmut Adler, Energieberater bei der Verbraucherzentrale Bayern. Diese Beihilfe beträgt fünf Prozent der Investitionssumme. Wer mindestens drei Maßnahmen durchführt, bekommt einen Zuschuss von 7,5 Prozent. Erhält jemand allerdings Gelder aus anderen öffentlichen Mitteln, kann nur ein KfW-Kredit beantragt werden und kein KfW-Zuschuss.

"Anträge auf Kredite sind über die Hausbank, Anträge auf Zuschüsse direkt bei der KfW-Bank zu stellen", so die Verbraucherzentrale. Vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gibt es zusätzlich Fördergelder, wenn man die Heizungstechnik in Kombination mit einer thermischen Solaranlage, Pellet- oder Holzheizung, Wärmepumpe oder einem Blockheizkraftwerk erneuern möchte.

Wer mehr wissen will zu den neuen Förderkonditionen, kann sich an die Energieberatung der Verbraucherzentrale in Günzburg wenden.

Die Beratung findet jeden ersten Donnerstag im Monat zwischen 14 und 17 Uhr im Rathaus, Schlossplatz 1, statt. Eine Terminvereinbarung ist erforderlich unter Telefon (08221) 903-152.

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren