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05.10.2007

Wer wird die Nummer eins im schwäbischen Fußball?

Jahrelang haben die Thannhauser Fußballer neidisch auf den FC Memmingen emporgeblickt, der als Dauergast in der Bayernliga das Aushängeschild des schwäbischen Amateurfußballs war. Jetzt sind die Mindelstädter drauf und dran, den Allgäuern den Rang abzulaufen.

Es könnte also ein Fußballfest werden für die seit vier Spielen ungeschlagenen Thannhauser. Rund 2000 Zuschauer werden erwartet und nach dem Match sind die TSG-Fußballer von einem ihrer Sponsoren ins Volksfestzelt nebenan eingeladen. Ob den Bayernligaaufsteigern Bier und Brotzeit schmecken oder ob ihnen der Bissen im Hals stecken bleibt, können sie in den 90 Minuten zuvor selbst regeln.

Dass die Mindelstädter bei den letzten beiden Aufeinandertreffen im Pokal (damals noch als Landesligist) den Bayernligisten FCM im Halbfinale (2005) und im schwäbischen Finale des Totopokales (2006) mit 1:0 bzw. 4:2 aus dem Wettbewerb geworfen haben, zählt dann nicht mehr. Auch nicht die Tatsache, dass die Memminger nach nur einem Sieg aus den letzten fünf Spielen von der Tabellenspitze in Mittelfeld abgerutscht sind.

Aber TSG-Trainer Oliver Schmid hat allen Grund, dem Spiel zuversichtlich entgegen zu sehen. "Der Trend geht nach oben, die Leistung passt", konnte er jüngst feststellen. Drei Siege und ein Unentschieden sind der Beweis dafür. Wollen die Thannhauser im Festzelt auf einen Sieg anstoßen, dann müssen sie aber 90 Minuten Vollgas geben. Vor allem die Defensiv-Abteilung dürfte alles andere als einen ruhigen Nachmittag erleben. Um Torjäger Christian Braun (26 Treffer in der vergangenen Saison, sieben aktuell) sollen sich Stefan Mittelbach und Marian Dischl kümmern, dem wieselflinken Matthias Jörg, der zuletzt in der 3. italienischen Liga gespielt hat, soll sich Manuel Kirschenhofer an die Fersen heften. Und da wären noch Trainersohn Ejnar Kahric, Andreas Mayer (letztjähriger Fußballer des Jahres im Allgäu) und Spielmacher Alexander Späth, die ausgeschaltet werden müssen. Letzterer erwartet "einen sehr motivierten Gegner, der uns mit allen Mitteln schlagen will." Auf solch einen muss sich aber auch die TSG einstellen, denn auch die Memminger wollen sich ihre Feier (Galaball am Samstag Abend zum 100-jährigen Bestehen) nicht vermiesen lassen.

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