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Ehrenamt

21.04.2018

Wertvolle Hilfe bei Unwettern

Bei der Mitgliederversammlung des Feuerwehrvereins Egenhofen übergab der bisherige Vorsitzende Johann Böck (Zweiter von rechts) sein Amt an Nachfolger Tobias Saur (Dritter von links). Außerdem auf dem Bild zu sehen sind Andrea Saur, der Kammeltaler Bürgermeister Matthias Kiermasz, Wolfgang Saur sowie Beisitzer Daniel Billich.
Bild: Irmgard Saur/Feuerwehr

Neuer Vorsitzender beim Feuerwehrverein Egenhofen

Nach 42 Jahren hat Johannes Böck, der als Gemeinderat ein weiteres Ehrenamt bekleidet, die Leitung des Feuerwehrvereins Egenhofen an Tobias Saur abgegeben. In seinem Rückblick dankte er besonders den Spendern, die die Initiative für ein neues Spielgerät für die ganz jungen Egenhofer unterstützt haben. Für die Ausstattung des Spielplatzes kamen so über 3500 Euro an Spenden zusammen.

Das freigewordene Amt des Stellvertreters übernahm Wolfgang Saur, als Beisitzer rückte Daniel Billich in den Vorstand auf. Kassiererin Andrea Saur wurde in ihrem Amt bestätigt.

Als neuer Feuerwehrvereinschef hob Saur die engagierte Arbeit seines Vorgänger Johannes Böck hervor. Er würdigte dessen herausragende Verdienste im Festausschuss, als Vertrauensmann, als Kassierer und schließlich ab 2003 als Vorsitzender des Feuerwehrvereins. In dieser Zeit war der Verein nicht nur eine wichtige Säule im Dorfleben, sondern hat die Veränderungen der aktiven Wehr von einer eigenständigen Wehr zur Löschgruppe mitgestaltet und auch die Beschaffung eines Mannschaftstransportwagens unterstützt, sagte Wolfgang Saur. Von der aktiven Truppe berichtete Gruppenführer Andreas Eisenlohr von hohem Übungsfleiß und guter Motivation der 20 aktiven Frauen und Männer. Die gute Nachwuchsarbeit zeige Früchte, sagte er, die Jugendlichen seien da, wenn sie gebraucht werden.

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Sorge bereitet der Führungskraft jedoch die Verfügbarkeit von landwirtschaftlichen Zugmaschinen, auf die Egenhofen derzeit angewiesen ist.

Die Bedeutung der Löschgruppe bei ihren drei Einsätzen, die überwiegend wegen Unwettern nötig wurden, unterstrich Kommandant Helmut Untersehr. Gerade bei Unwettern zeige sich, dass jede Hand gebraucht werde und dass eine Löschgruppe vor Ort wertvolle Hilfe für die Bürger leisten könne. (zg)

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