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30.07.2010

Wie eine große Familie

Die Seniorenwohngemeinschaft in Günzburg - ein ungewöhnliches Projekt - feierte jetzt mit Nachbarn und Gästen ein gelungenes Fest. Foto: Sozialstation
Bild: Sozialstation

Günzburg Zu einem unterhaltsamen Nachmittagskaffee luden die Mieterinnen und das Betreuungsteam der Seniorenwohngemeinschaft Günzburg in der Goethestraße 21 ihre Nachbarn und weitere Gäste ein. Bei herrlichem Sommerwetter konnten sich die Besucher bei Kaffee und selbst gebackenen Kuchen im Garten der Wohngemeinschaft stärken. In Gesprächen wurden dabei alte Erinnerungen geweckt und manche Sorge und manches Problem an diesem Nachmittag vergessen. Im vierten Jahr nun leben in der Wohngemeinschaft neun demenzbetroffene Seniorinnen ähnlich einer Familie in einer weitgehend barrierefreien Wohnung. Alltagsbegleiterinnen unter der Federführung von Heidi Huber-Knöttner geben rund um die Uhr Anleitung und Hilfestellung für die gemeinsame Gestaltung und Bewältigung des Alltages und organisieren so einen an "Normalität" orientierten Tagesablauf.

Dabei werden Art und Umfang aller Leistungen bewusst auf die individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse der Mieterinnen abgestimmt. "Wichtiger konzeptioneller Inhalt der Wohngemeinschaft ist die aktive Beteiligung am Leben in der Gemeinschaft statt eines isolierten Lebens in Einsamkeit", so Manuela Waizenegger-Rominger, die als gerontopsychiatrische Pflegefachkraft das Leben in der Wohngemeinschaft begleitet. Wo erforderlich, leistet ein ambulanter Pflegedienst zusätzliche hauswirtschaftliche oder pflegerische Hilfen.

"Die Seniorenwohngemeinschaft für Demenzbetroffene ist gut in das umliegende Wohnumfeld integriert", freut sich Stefan Riederle als Geschäftsführer der Ökumenischen Sozialstation Günzburg und dankte allen Gästen und Mitwirkenden für ihr Engagement. (zg)

Info: Weitere Informationen zur Seniorenwohngemeinschaft für Demenzbetroffene in der Goethestraße 21 in Günzburg unter Telefon (08221) 36420 oder im Internet unter

www.sozialstation-guenzburg.de

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