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Kleinkötz

06.12.2019

Zeitungsente Paula Print kennt jetzt ein Nikolauslied

Die Kinder im Kindergarten von Kleinkötz wissen schon ziemlich viel über Bischof Nikolaus. Das ist kein Wunder, denn ihr Kindergarten ist nämlich nach dem Heiligen benannt. Zusammen mit ihren Nicole Richardon, Katja Bernhart, Kindergartenleiterin Klaudia Schwarz, Monika Schwarz und Kathrin Höck (hinten von links) haben sie auch ein Nikolaus-Lied mit vielen Strophen gelernt.
Bild: Irmgard Lorenz

Die Kinder im Kindergarten Kleinkötz wissen ganz viel von dem Heiligen und seinen Wundern. Was die Zeitungsente Paula Print bei ihnen alles lernen durfte.

Endlich! Heute kommt der Nikolaus! Obwohl... bei manchen Kindern war er auch schon gestern Abend, zum Beispiel in vielen Familien in Kleinkötz. Die Kindergartenkinder dort sind Experten, sie wissen ganz viel über den Bischof von Myra, der vor vielen hundert Jahren so viel Gutes getan hat.

Das ist kein Wunder, denn ihr Kindergarten ist ebenso wie die benachbarte Kirche nach dem Heiligen Nikolaus benannt. Paula Print hat den Kindergarten St. Nikolaus besucht und viel von Bischof Nikolaus gehört. Los gegangen ist es mit einer Geschichte, und dabei hat die Zeitungsente ein neues Wort gelernt: Kamishibai. Klingt geheimnisvoll. Und ein bisschen weich und gemütlich, findet Paula, die es in den Armen der Kleinkötzer Kindergartenkinder ganz gemütlich hatte, während Monika Schwarz von Bischof Nikolaus erzählte. Ein bisschen wie Fernsehen war das, weil alle Kinder ganz gespannt zum hölzernen Kasten geguckt haben, in den Monika Schwarz immer wieder ein anderes Bild zur Geschichte zauberte. Paula und die Kinder hörten von einer Familie, die so arm war, dass es kein Essen mehr gab für die drei Töchter. Was tun? Die Mädchen als Dienerinnen verkaufen? Nikolaus hat geholfen. Er warf drei goldene Kugeln ins Haus, die Not war gebannt. Heute bringt der Nikolaus Kindern kein Gold, sondern Süßigkeiten, Äpfel und Nüsse. Die schmecken nicht nur gut, die Äpfel erinnern auch ein bisschen an die goldenen Kugeln.

Der Schutzpatron der Seeleute

Nicht nur Kinder lieben den Nikolaus. Die Seeleute ehren ihn als Schutzpatron, weil er vor langer Zeit Seeleuten geholfen hat, die in einem wilden Sturm fast umgekommen wären. Und als in Myra, das ist ein Ort in der heutigen Türkei, vor vielen hundert Jahren eine arge Hungersnot war, da half Nikolaus auch. Von einem Schiff voller Getreidesäcke für den Kaiser verteilte er mutig Getreide an die Armen und Hungernden, damit sie Mehl mahlen und Brot backen konnten. Vielleicht erinnern die Lebkuchen, die Nikolaus heute bringt, daran? Jedenfalls wurden damals alle hungrigen Menschen satt, sie hatten sogar noch Vorrat für das nächste Jahr. Und dem Kaiser fehlte trotzdem kein einziges Körnchen Getreide!

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Nikolaus vollbrachte viele Wunder

Viele Wunder hat Nikolaus in seinem Leben und nach seinem Tod vollbracht, deshalb wird er nicht nur von den Kindergartenkindern verehrt. In der Kirche neben dem Kleinkötzer Kindergarten gibt es über dem Altar ein Bild von ihm, im würdigen Bischofsgewand mit Mitra und seinem goldenen Bischofsstab.So sieht auch der Nikolaus aus, der die Kindergartenkinder besucht.

Der Nikolaus hat den Kindergarten Kleinkötz in Kleinkötz besucht.
Bild: Irmgard Lorenz

Allerdings kommt er nicht in den Kindergarten, obwohl der ja nach ihm benannt ist, sondern in den Wald. Die Kinder marschieren mit ihren Erzieherinnen zur Mariengrotte bei Kleinkötz und dann sind sie ganz gespannt! Sie warten und lauschen, ob sie das Klingen einer Glocke hören – denn das kündigt den Nikolaus an. Er kommt mit seinem Knecht Rupprecht, der für ihn einen Sack voller Geschenke trägt und bringt den Kindern Äpfel, Nüsse und Lebkuchen. Die Kinder sagen zum Dank ein Gedicht und singen ein langes, fröhliches Lied für den Nikolaus. Dieses Lied haben sie Zeitungsente Paula Print auch vorgesungen, fünf Strophen hat es! Paula hat sich den Refrain gemerkt, der in jeder Strophe am Ende gesungen wird und sie hat ganz leise mitgequakt: „Lustig, lustig, trallalala! Bald ist Nikolausabend da, bald ist Nikolausabend da!“ Richtig schön war das. Die Zeitungsente findet es fast ein bisschen schade, dass der Nikolaus keine Enten besucht, sondern nur Kinder. Meistens kommt er nicht am 6. Dezember zu ihnen, obwohl das der Nikolaustag ist, sondern schon am Abend vorher. Aber ein Nikolauslied summen, das kann Paula heute ja trotzdem...

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