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Finanzen

05.12.2020

Zuversicht in Gundremmingen

Nach dem Finanzzwischenbericht des Kämmerers darf die Gemeinde Gundremmingen zuversichtlich auf das kommende Jahr blicken.
Bild: Peter Wieser

Der Kämmerer ist im Zwischenbericht zufrieden. Im Ort gibt es einen neuen Gutschein

Schon 2017 sei durchaus ein komisches Jahr gewesen – der Gundremminger Bürgermeister Tobias Bühler ( CSU) sprach die enormen Gewerbesteuer-Rückzahlungen von damals an. Und auch 2020 sei ein Jahr, wie man es zuvor noch nie erlebt habe. Kämmerer Christoph Zeh machte aber einen zufriedenen Eindruck, als ihm Bühler das Wort für seinen Finanzzwischenbericht erteilte.

Insgesamt seien im Haushalt Ausgaben in Höhe von 2,8 Millionen Euro vorgesehen gewesen. Zum derzeitigen Stand habe man davon etwas mehr als eine Million Euro bewirtschaftet. Allerdings habe man im Hygienebereich Ausgaben tätigen müssen, mit denen man nicht gerechnet habe. Der Verwaltungshaushalt stehe zum 23. November bei einem Überschuss in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro. Das Jahr 2020 werde auch keine großartigen Rückgänge des Gesamtsteuereinkommens aufweisen. Bei den Mieteinnahmen (rund 2,1 Millionen Euro) liege man ebenfalls im Plan. Damit könne man zuversichtlich in die Zeit blicken, in der die Gewerbesteuereinnahmen nicht mehr in der Art eingingen, wie man es in früheren Jahren gewohnt gewesen sei. Bis auf die Gewerbesteuer verlaufe der Haushalt plankonform.

Eingeplant seien zum Jahresanfang rund 1,7 Millionen Euro gewesen, derzeit stehe man bei knapp 1,3 Millionen. Einzig im Personalbereich werde man überplanmäßige Ausgaben haben. Sehr zuversichtlich zeigte sich der Kämmerer auch, dass man die geplante Zuführung an den Vermögenshaushalt in Höhe von rund 1,7 Millionen wohl erreichen werde. Im Hinblick auf die vorgesehenen 620000 Euro Zuführung an die Rücklagen werden man sehr wahrscheinlich sogar die Million erreichen. Allerdings werde man diesen Zuwachs auch benötigen.

Erfreuliches konnte Zeh über den Schuldenstand berichten. Bei dem 2017 aufgenommenem Kassenkredit von 15 Millionen Euro stehe man heute bei einer Belastung in Höhe von nur noch anderthalb Millionen Euro. Bis zum Jahresende werde man voraussichtlich eine weitere Tilgung vornehmen können und möglicherweise zu einer Restschuld von unter einer Million Euro gelangen. Bühler zeigte sich ebenfalls zufrieden: Es hänge davon ab, wie sich nun alles weiterentwickle, aber man könne relativ positiv nach vorne schauen. Man sei sehr froh, dass man sowohl finanziell als auch gesundheitlich so durch das Jahr gekommen sei. Gewisse Dinge habe man zeitlich nicht auf den Weg bringen können, wofür man im kommenden Jahr Geld benötigen werde.

In Gundremmingen gibt es künftig einen Gemeindegutschein, auch im Hinblick auf Weihnachten oder zum Weiterverschenken. Der Gutschein in Höhe des gewünschten Betrags könne im Dorfladen erworben und anschließend bei verschiedenen Gundremminger Unternehmen, ob Gaststätte, Friseur oder Physiotherapeut, eingelöst werden. Mit der Rückgabe an den Dorfladen werde der Betrag an diese zurückerstattet. Einige Firmen hätten sich schon bereit erklärt, sich zu beteiligen. Eine kleine Geschichte, bei der man mit kaum Verwaltungsaufwand mehr Kaufkraft binden könne, nannte es Bühler. (wpet)

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